Dorett Funcke Konrad Gös

Dorett Funcke

Dorett Funcke, 1992–1999 Studium der Soziologie und der Germanistischen Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; seit 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie des Instituts für Soziologie der FSU Jena, sowie im SFB 580, Teilprojekt 3: Individuelle Ressourcen und professionelle Unterstützung bei Bewältigung von Systemumbrüchen in kontrastierenden ländlichen Milieus in Ostdeutschland, Westdeutschland, Italien und Spanien.

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    Umschlag:Unkonventionelle Familien in Beratung und Therapie
    Gabi und Ulf sind beide zum zweiten Mal verheiratet und haben jeweils ein Kind mit in die Ehe gebracht. Sonja und Bernd haben vor vier Jahren Zwillinge aus Bolivien adoptiert. Natascha und Sven konnten sich ihren Kinderwunsch durch Insemination erfüllen. Andrea und Barbara sind schon länger ein Paar und möchten nun eine Familie gründen. Viele der heutigen Lebensformen sind von der ursprünglichen „Kernfamilie“ mehr oder weniger weit entfernt. Worin unterscheiden sie sich von ihr? Wie wirkt sich die veränderte Triade „Vater – Mutter – Kind“ auf das Familienleben aus? Lässt sich ein abwesendes Familienmitglied einfach ersetzen? Anhand von Fallbeispielen untersuchen Dorett Funcke und Bruno Hildenbrand die einzelnen Familienformen im Hinblick auf ihre Gemeinsamkeiten, ihre Besonderheiten und ihre speziellen Bedürfnisse. Aus den Ergebnissen entwickeln sie nachvollziehbare und praxisnahe Vorschläge für die Beratung und Therapie von Familien jeglicher Couleur, sei es in psychologischen, pädagogischen, sozialpädagogischen oder medizinischen Kontexten Familie ≠ Familie. Wer glaubt, er wisse, was mit „Familie“ gemeint ist und dabei an die bürgerliche Kleinfamilie (Vater, Mutter und ein bis zwei biologische Kinder) denkt, der hat keine Ahnung, wie heute die Realität von Familie beschaffen ist. Das Spektrum der anzutreffenden „unkonventionellen“ Familienformen ist breit, und jeder dieser Familientypen ist mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Es ist das Verdienst der Autoren dieses Buches, hierauf die Aufmerksamkeit zu lenken, differenziert zu beschreiben und zu analysieren. Ein Muß für jeden, der mit Familie(n) zu tun hat.“

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