.....betont implizit der frühere Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust im Sonntagskommentar, um im gleichen Atemzug die gleiche Qualitätskontrolle für die Seele der Menschen, sprich Piloten, zu fordern. Eine bekannte Sonntagszeitung baut sich hierdurch sowie durch ihre Titelgeschichte zum bundesrepublikanischen Seelencontroller auf, indem sie zu wissen vorgibt, wie man die "weichen" Sicherheitslücken im Flugbetrieb zu behandeln habe.
Bisherige Erkenntnisse lassen beim Co-Piloten des Germanwings Fliegers eine psychische Erkrankung vermuten. Es geht, so diese Sonntagszeitung, um die Seele der Piloten. Und diese gilt es, so Aust, wie eine Turbine zu überwachen und zu kontrollieren. Hierdurch würde man eine wesentliche Sicherheitslücke schließen.
In der Konsequenz heißt, so Austs argumentative Steilvorlage, dies: die Seele eines Menschen, also ein lebendiger Mensch, sei eben auch nur Teil einer Maschinerie, eines Zusammenspiels von Zahnrädern, die es zu kontrollieren und zu sichern