Trump ist gefährlich
Trump biegt sich die Realität so zu recht wie er sie braucht oder er erfindet Realität. Dies macht er ungezähmt, sehr spontan und unvorhersehbar. Eine zentrale Gefahr, so die Analysen der Experten in „Wie gefährlich ist Donald Trump“, besteht in Trumps fast zwanghaften Projektionen auf andere. Die Gefahr, die er in sich spürt, erlebt er als von außen kommend. Ihm bleibt dann nur zu fliehen oder zu zerstören. Im unerschütterlichen Glauben, seine Realitätswahrnehmung sei niemals gefährdet, erfindet er Geschichten und schiebt die Schuld stets auf die anderen. Er befindet sich in einem dauerhaften Überlebensmodus, wobei er überempfindlich auf Demütigung und Scham reagiert.
Trump scheint bereits sein Leben lang im Verhaltensmuster der „Kampf-und-Flucht“-Reaktivität zu leben. Inzwischen hat er einen Zorn entwickelt, weil er die Scham spürt und ahnt, dass man ihn letztendlich „kriegen“ könnte. Zutiefst verzweifelt verletzt und beschädigt er die Verantwortung, die ihm durch