Haider würde sich im Grab umdrehen, hätte er den Ausführungen des jüngst zurückgetretenen FPÖ-Mitglieds Gudenus lauschen können. Hat dieser doch unlängst eingestanden:
"Ich war in dieser längeren Zeitspanne sichtlich in einer Ausnahmesituation. Erschöpft, überarbeitet, nahe einem Burn-out und in einer persönlichen Krise. Zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol, gemixt mit Energydrinks, und psychotrope Substanzen, um die innere Anspannung und Unruhe zu bekämpfen."
Was waren das doch noch für HERRliche Zeiten, als die FPÖ unter Haiders Regentschaft an AufTRIEB gewann. Dies im doppelten Sinne: einerseits gebar sich Haider als der jugendliche, dynamische, gesunde – weil körperlich voll taugliche- sportlich-politische Shooting-Star. Andererseits mimte Haider (man könnte sagen triebgesteuert) den attraktiven, feschen, von Blondinen (sexualisiert) umworbenen Held.
Er wurde deswegen von ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen gewählt, bot er doch durch die verschiedenen hervorragend gespielten