Jetzt ist es wieder einmal offiziell, für manche immer noch völlig neu, dokumentiert: Männer und Frauen sind doch unterschiedlich. Männer und Frauen würden gerade bei psychischen Erkrankungen unterschiedliche Symptome zeigen, so eine aktuelle Studie der DGPPN. Nicht nur das, sie würden daher auch unterschiedlich behandelt werden (müssen). Das Gesundheitssystem müsse sich hierauf einstellen.
Männer würden ihre seelischen Probleme verstecken und dem Arzt vornehmlich von körperlichen Symptomen berichten. Sie würden im Unterschied zu Frauen eher gereizt oder aggressiv reagieren und nicht niedergeschlagen.
Als wenn dies keine emotionalen Symptome wären.
Männer, wie gesagt, würden ihre seelischen Symptome verstecken. Ist medizinische Betreuung durch eine solche Zuschreibung zum medizinischen Versteckspiel mutiert? Nach dem Motto: such mich doch, fang mich doch, oder?
Fachleute sprechen eher von einer besonderen psychosomatischen Problematik, nämlich über die Fixierung auf die körperlichen