Gerade wieder zurück aus China lese ich eine kleine Randnotiz zu verfolgten Autoren in den verschiedensten Ländern der Erde. In China gibt es, und darüber hatte ich mit verschiedenen Menschen in China gesprochen, große Probleme für Autoren, Künstler und Kreative ihre Meinung frei zu äußern. Das ist hinlänglich bekannt und man kann sich darüber austauschen, wie man damit umgehen will.
China ist ein riesiges Land mit vielleicht 1,4 Milliarden Menschen. Wenn so viel über die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung besagter Autoren geschrieben wird, müsste es doch auch eine riesige Menge von verfolgten Autoren geben.
Nun, bei meiner jüngsten Reise nach China war ich aber über drei Dinge überrascht: einerseits über die Allgegenwart von (staatlicher und polizeilicher) Kontrolle, andererseits über die vielen wirklich offenen und kritischen Gespräche mit verschiedenen Menschen sowie eine vielschichtige und auch kritische Berichterstattung in den Medien. Schließlich überrascht über die Internalisierung