Nichts mehr könne ihn aus der Ruhe bringen, so der deutsche Bundestrainer Joachim Löw, am vergangenen Wochenende im Interview mit der WAZ. Die Freude sei größer als der Stress und Störendes würde er gelernt haben auszublenden. Wenn es um Sport geht, so Löw, hätte er keine Angst mehr und nichts könne ihn dann noch aus der Ruhe bringen.
Jetzt gibt es aber nach der Niederlage gegen Mexiko eine Zeit nach dem Wochenende. Würde Löw auch jetzt noch behaupten, er wäre nicht mehr nervös? Würde er immer noch den Eindruck erwecken wollen, er hätte alles im Griff?
Natürlich wünsche ich der deutschen Mannschaft, unserer Weltmeisterelf, ein Weiterkommen in die nächste Runde. Dennoch und vielleicht gerade deswegen scheint es mir angebracht zu sein, einen Blick auf Löws Stressmanagement zu richten. –
Ein weltberühmter Schauspieler wurde an seinem 85ten Geburtstag rhetorisch gefragt, ob er denn nach all den Jahren auf den besten Bühnen der Welt noch Lampenfieber hätte. Die Antwort schien dem Interviewer