Die wohl beeindruckendste Rede im laufenden US-amerikanischen Wahlkampf wurde von Michelle Obama in dieser Woche gehalten. Mit niederschmetternder Wirkung hält sie der amerikanischen Öffentlichkeit den Spiegel vor Augen.
Natürlich geht es um Trump. Um einen Kandidaten auf das höchste politische Amt in den USA und um dessen „unverschämten, dreisten, schamlosen und skandalösen“ Worte. Obama nennt Trumps „vulgäre, schmutzige und schändliche“ verbale Attacken gegen Frauen unmissverständlich direkt und emotional aufgewühlt beim Namen. Und nicht nur das. Sie verabscheut dessen Handeln Frauen gegenüber und ergreift Partei für die Mehrheit der amerikanischen Männer. Diese würden, so betont sie mit brüchiger und doch klarer Stimme, weder so denken, noch so reden wie Trump noch sich so verhalten.
Obama ging durch ihre Rede weit über den politischen Rahmen, so wie er sonst im Wahlkampf üblich ist, hinaus. Sprach sie doch die Menschen im Land, Frauen und Männer zugleich, direkt und persönlich an und