Trump für verrückt zu halten sei eine Beleidigung für alle psychisch kranken Menschen, so Allen Frances, Professor Emeritus am Duke University Medical College. Auch wenn zur Zeit eine Welle von Narzissmus-Bashing über Trump hereinbricht, so würden auf Trump nicht die Narzissmuskriterien zutreffen. Zwar sei Trump ein Weltklasse-Narziss. Er sei aber deshalb nicht psychisch krank.
Stattdessen müsse man Trump wegen seiner Ignoranz, seiner Impulsivität, seines Missbrauchs durch diktatorisches Machtgehabe kritisieren und anklagen. Um nur einige seiner hervorstechenden, gewiss zu kritisierenden Verhaltensmerkmale zu nennen.
Frances hat wesentlich an der Bestimmung der Narzissmuskriterien mitgewirkt. Man könnte annehmen, er weiss, wovon er spricht. Es geht mir nicht darum, die Pathologiedebatte um das Trumpsche Verhalten oder seine angebliche (mögliche?) Persönlichkeitsstörung fortzuführen. Noch darum, gemeinsam mit so vielen anderen in das Blashorn eines medialen Narzissmusorchesters