Ein interessantes Interview mit einer polyamoren Liebesgemeinschaft bringt das BBC-Magazin. Interessant, weil so deutlich wird, wie die gewonnene Freiheit mit einer anderen Unfreiheit erkauft werden muss. Die vier englischen Polyamoristen, ehemals zwei Hetero-Paare, haben zusammen fünf Liebesbeziehungen untereinander. Sie sind begeistert über ihre erotische Lebensqualität, verlieren aber sofort den Humor, wenn es um Transparenz geht. Alles wird ausführlich vor- und nachbesprochen, insbesondere Beziehungen außerhalb des Quartetts. Darüber entscheiden alle vier. Unter den Beteiligten gibt es Veto-Möglichkeiten, wenn sich jemand zu sehr Bedenken hat. Allerdings: Einfache Eifersucht gilt nicht. Obwohl sie das Dauerthema ist.
Esther Perel, die in dem Artikel kurz zu Wort kommt, spitzt es zu:„You can live in a monogamous institution and you can negotiate monotony, or you can live in a non-monogamous choice and negotiate jealousy. Pick your evil.“
Wir reden mehr als wir Sex haben, sagt einer der