.....oder: Aspekte der Körpersprache und der Verhaltensmuster eines Populisten.
Weißes Haus, Oval Office, zwei Tage nach der Wahl, die Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten machte: Leicht nach vorne gebeugt, die Beine etwas auseinander und die Arme auf die Knie gestützt, drückt er seine Fingerspitzen fest gegeneinander. Beinah ohne eine differenzierte Mimik lauscht er Obamas Worten. Trumps Blick ist weitgehend auf den Boden gerichtet. Nur selten schaut er zu Obama. Sein Mund bleibt fast verschlossen, als er später sein erstes Gespräch mit Obama kommentiert. Die ruhig und sonor klingende Stimme füllt den Raum, auch wenn die redebegleitende Gestik eher sparsam und gebremst ausfällt. Nur die Lippen bewegen sich, deutlich, prägnant und viel (ver-) sprechend.
Schnitt. Wahlkampf. Letzte Woche, letzten Monat. Wieder und immer wieder. Trump in seiner Arena. Heimspiel.
Mit gewaltigen Riesenschritten betritt er die Bühne und ergreift das Podium. Sein überaus wacher, direkter, fast schon stechender