Das sei das "Scheitern der Talkrepublik", so Georg Diez bei Spon. Mit Demokratie habe das nichts zu tun. Klare Worte und eine Aufforderung zum klaren Handeln. Zum Handeln gegen die Pseudodebatten im TV.
Man müsse ja, so heißt es vielfach bei den Talkshoworganisatoren, mit der AfD reden, sie mit Argumenten vorführen, entlarven und widerlegen. So wie es in demokratisch geführter Debattenkultur wohl üblich sei. Würde man sich als Politiker oder Talkshowgast diesem Schritt verweigern, gerät man leicht in den Geruch selbst undemokratisch zu sein.
Demokratie würde ja gerade dadurch leben und sich entwickeln, dass man miteinander im Gespräch bleibt. Niemanden frühzeitig ausgrenzt. Immer für das Gespräch offen zu sein, auch wenn es um das Gespräch mit Politikern (in diesem Fall der AfD) handelt, die auf Kinder schießen lassen wollen. Die Kinder zu Feinden der Gesellschaft machen. Zu Feinden, denen man nur durch den Gebrauch von Schusswaffen habhaft werden könne.
So gut, so schlecht.
Gestern