Spracherwerb, systemtheoretisch verständlich gemacht: Satzgruppe 35, mit der wir heute beginnen, vermittelt mit Bezug auf zuvor erläuterte Begrifflichkeiten wie Kontext, Spielregeln, Kopplung u. a., wie das Sprechen ins kindliche Leben Einzug hält und was es braucht, damit (und wie) das gelingt. Einiges liegt dabei quer zu landläufigen Vorstellungen bzw. Vorurteilen, wie beispielsweise die nicht zu unterschätzende Bedeutung von mit Lautformen gekoppelten Szenen (Sprachspiele) (35.2.) und des Erlebens von Affekten (35.2.2).
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Im Carl-Auer Magazin veröffentlichen wir an jedem Dienstag und Freitag sukzessive das gesamte vierbändige Werk Formen (reloaded) von Fritz B. Simon. Komplett und frei zugänglich. Wir halten uns genau an den Fortlauf der Sätze inclusive Quellen und Kommentaren.
Es steht einfach alles drin und ist dabei so leicht zu handhaben ... Wer es kompakt und im Ganzen tatsächlich zur Hand haben mag (was zu empfehlen ist): Hier kann man die vier Bände Formen (reloaded) im praktischen Schuber bestellen.
Um den Kontext der einzelnen Sätze im Blick zu behalten, empfiehlt es sich, zusätzlich das Buch Formen (ohne „reloaded“) zu verwenden. Es erschien 2025 in der zweiten, überarbeiteten Auflage.
Alle Posts bleiben im Carl-Auer Magazin dauerhaft präsent und können immer aufs Neue nach gelesen werden – gut für Spätereinsteiger:innen, gut für alle, die schon drin sind. Und gut für alle, die das Werk in ihrer Bibliothek haben, aber unterwegs vielleicht doch nicht immer wirklich zur Hand ...
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