Formen(reloaded) – Band 2 | 40

Proskriptive Regeln resp. Verbote legen nicht nur fest, welches Verhalten zu unterlassen ist, will man als Mitspieler (zugehörig) behandelt werden, sondern auch, dass vom Mitspieler (also wenn man als solcher behandelt werden will) zu erwarten ist, welches Nicht-Verhalten erwartet wird. (Mögliche Veränderung(en) included, mögliche Sanktionen included.) Auch proskriptive Regeln sind – wie präskriptive Regeln (siehe vorigen Post) – nicht notwendig bewusst, aber im Prinzip bewusstseinsfähig.
Die Entscheidung der Frage, welches Spiel denn überhaupt gespielt wird und wie sich das entscheidet, bringt Kontextmarkierungen ins Spiel – und die Beobachtung, was aus deren Fehlen bzw. Verwischen folgen kann ...

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Im Carl-Auer Magazin veröffentlichen wir an jedem Dienstag und Freitag sukzessive das gesamte vierbändige Werk Formen (reloaded) von Fritz B. Simon. Komplett und frei zugänglich. Wir halten uns genau an den Fortlauf der Sätze inclusive Quellen und Kommentaren.
Es steht einfach alles drin und ist dabei so leicht zu handhaben ... Wer es kompakt und im Ganzen tatsächlich zur Hand haben mag (was zu empfehlen ist): Hier kann man die vier Bände Formen (reloaded) im praktischen Schuber bestellen.
Um den Kontext der einzelnen Sätze im Blick zu behalten, empfiehlt es sich, zusätzlich das Buch Formen (ohne „reloaded“) zu verwenden. Es erschien 2025 in der zweiten, überarbeiteten Auflage.
Alle Posts bleiben im Carl-Auer Magazin dauerhaft präsent und können immer aufs Neue nach gelesen werden – gut für Spätereinsteiger:innen, gut für alle, die schon drin sind. Und gut für alle, die das Werk in ihrer Bibliothek haben, aber unterwegs vielleicht doch nicht immer wirklich zur Hand ... 

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