Satz 41 zu Kriterien des Bewertens schließt ab mit Bewerten der Neuigkeit und Fuzzy-Bewertungen.
Neuigkeit orientiert sich an Kriterien wie bekannt/unbekannt, erwartet/überraschend und ähnlichen – was nicht per se positive oder negative Bewertung bedeutet. Und – wenig überraschend – beobachter- bzw. beobachtungsrelativ zu verstehen ist.
Fuzzy-Bewertungen folgen bezogen auf alle Kriterien des Bewertens keinem starr binären Prinzip, sondern Differenzierungen von mehr oder weniger.
Ab dem nächsten Post (Satz 42) wenden wir uns für eine ganze Weile einem weiteren spannenden und immer wieder klärungsbedürftigen Phänomenkomplex zu: Der Unterscheidung von Verhalten und Handeln. Hier spielen wieder Beschreiben, Erklären und Bewerten eine Rolle – Handeln impliziert spezifische (beobachterseitige) Erklärungen für beobachtetes Verhalten ...
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Im Carl-Auer Magazin veröffentlichen wir an jedem Dienstag und Freitag sukzessive das gesamte vierbändige Werk Formen (reloaded) von Fritz B. Simon. Komplett und frei zugänglich. Wir halten uns genau an den Fortlauf der Sätze inclusive Quellen und Kommentaren.
Es steht einfach alles drin und ist dabei so leicht zu handhaben ... Wer es kompakt und im Ganzen tatsächlich zur Hand haben mag (was zu empfehlen ist): Hier kann man die vier Bände Formen (reloaded) im praktischen Schuber bestellen.
Um den Kontext der einzelnen Sätze im Blick zu behalten, empfiehlt es sich, zusätzlich das Buch Formen (ohne „reloaded“) zu verwenden. Es erschien 2025 in der zweiten, überarbeiteten Auflage.
Alle Posts bleiben im Carl-Auer Magazin dauerhaft präsent und können immer aufs Neue nach gelesen werden – gut für Spätereinsteiger:innen, gut für alle, die schon drin sind. Und gut für alle, die das Werk in ihrer Bibliothek haben, aber unterwegs vielleicht doch nicht immer wirklich zur Hand ...
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