Was hat das Croquet-Spiel bei Alice im Wunderland mit der Beratungs- und Coachingsszene zu tun? Was braucht es, um einen Kongress nicht zur schlichten Messe geraten zu lassen, sondern zum Forum echten und durchaus kontroversen Austauschs? Inwiefern ist die Unterscheidung systemisch/systemtheoretisch zwar nicht von vornherein wertend zu verstehen, aber deshalb noch lange nicht zu vernachlässigen? Und warum verschwimmt sie allerdings in der Kommunikation um Beratungsformen und deren konzeptionelle Verankerungen immer wieder?
Klaus Eidenschink, prominenter Organisationsberater, Coach, Coachingausbilder und – nicht zuletzt – Autor vielgelesener Bücher, versteht sich selbst als Praktiker mit systemtheoretischem Hintergrund. Im Gespräch gibt Klaus Eidenschink seine pointierte Sicht auf die Idee eines Kongresses zur Zukunft des Systemischen, dessen Möglichkeiten, Anforderungen und Risiken, und beschreibt die Sinnbezüge zu seinen eigenen Beiträgen: beim Vorkongress 1 (Niklas Luhmann als Zeit-Philosoph),