Was hat das Croquet-Spiel bei Alice im Wunderland mit der Beratungs- und Coachingsszene zu tun? Was braucht es, um einen Kongress nicht zur schlichten Messe geraten zu lassen, sondern zum Forum echten und durchaus kontroversen Austauschs? Inwiefern ist die Unterscheidung systemisch/systemtheoretisch zwar nicht von vornherein wertend zu verstehen, aber deshalb noch lange nicht zu vernachlässigen? Und warum verschwimmt sie allerdings in der Kommunikation um Beratungsformen und deren konzeptionelle Verankerungen immer wieder?
Klaus Eidenschink, prominenter Organisationsberater, Coach, Coachingausbilder und – nicht zuletzt – Autor vielgelesener Bücher, versteht sich selbst als Praktiker mit systemtheoretischem Hintergrund. Im Gespräch gibt Klaus Eidenschink seine pointierte Sicht auf die Idee eines Kongresses zur Zukunft des Systemischen, dessen Möglichkeiten, Anforderungen und Risiken, und beschreibt die Sinnbezüge zu seinen eigenen Beiträgen: beim Vorkongress 1 (Niklas Luhmann als Zeit-Philosoph), einem der Symposien (gemeinsam mit Gunther Schmidt) und mit seiner Keynote zum Thema Absichtslosigkeit. Ein Verständnis von Wissen, das sich in like und dislike erschöpfte, wirkt kriegstreibend – mit entsprechenden Folgen für Professionsverständnisse.
Es geht beim Kongress von wissen zu wirken, der von 28. April bis 1. Mai 2027 in Würzburg stattfinden wird, um nicht weniger als um die Zukunft des Systemischen in Beratung, Coaching und Führung – ein Projekt von Trenkle Organisation, der Carl-Auer Akademie im Carl-Auer Verlag und Trigon Entwicklungsberatung, in Kooperation mit Simon Weber Friends, osb International Systemic Consulting und der Hypnosystemischen Gesellschaft.
Es gibt zwei ganztägige Vorkongresse unter den Leitthemen „100 Jahre Luhmann“ und „Von der Zukunft her führen“.
Alle Informationen und Anmeldung unter www.systemische-zukunft.de – bis zum 30. November 2026 zum Early-Bird-Preis.
Alle Gespräche im Sounds of Science Special Systemische Zukunft finden sich im Carl-Auer Magazin unter Systemische Zukunft.