Kapitalismus und Wachstum hängen offenbar zusammen: Die Unternehmen wollen expandieren. Auch die Politik setzt auf Ausweitung der gesamten Wirtschaftsleistung einer Region, um letztlich das Steueraufkommen steigen zu sehen. Zudem weitet sich das Geldvolumen stetig aus, weil über die Zentralbank und über die Giralgeldschöpfung der Privatbanken permanent neues Geld, vor allem über Kredite in den Wirtschaftskreislauf hineinfließt. Die Kritiker/innen dieses Wachstums merken zurecht an, dass die Expansionsdynamik des Kapitalismus keine Grenzen kennt, dass die natürlichen Grenzen unserer materiellen Ressourcen damit gesprengt werden und dies letztlich zu ökologischen Katastrophen führt.
Damit fokussieren diese Kritiker/innen jedoch lediglich ein Wachstum, das ich Wachstum 1. Ordnung nenne. Es ist das Wachstum, das materiell verläuft, das Rohstoffe verbraucht und die natürlichen Ressourcen der Erde versiegen lässt. Was die Wachstumskritiker/innen offenbar nicht sehen, ist, dass wir heute ein