φιλεῖν (philein) ist ein altgriechisches Wort, das in etwa lieben bedeutet, oder freunden. Im Zusammenhang mit Σοφία, also sophia, der Weisheit, wird daraus die Philosophie oder soviel wie: sich kümmern um die eigenen Möglichkeiten, weise zu sein oder klug. Das kann jede und jeder. Aber wie geht philosophieren? Wann das tun? Und wann es eher lassen?
Im Kern geht es darum, das, was wir für gesichertes Wissen oder gesicherte Erkenntnis halten, zu prüfen: Wie sicher ist das? Wie komme ich da drauf? Wäre ich bereit, es loszulassen, wenn vieles oder das meiste dafür spricht, das zu tun?
Im Programm des Carl-Auer Verlages gibt es echte Juwelen des Philosophierens, die all jenen zugänglich sind, die sich selber und andere fragen wollen, was sie eigentlich wissen – oder glauben zu wissen –, wie es dazu kam, und ob es so bleiben soll.
In leichter Abwandlung eines Zitats von Fritz B. Simon aus seiner Einführung in die Systemtheorie des Konflikts: "Man kann nicht sorgfältig genug bei der Wahl