„Reduzierte Komplexe“ – was soll das denn sein? So fragen sich vielleicht Leser/innen dieses neuen Blogs neugierig und schauen tatsächlich rein. Dafür schon einmal: Ganz vielen Dank – besonders auch an jenen systemischen Kreativdenker, der diesen Namen ersonnen hat, an Fritz B. Simon.
Der Titel des Blogs ist freilich mehrdeutig. Zum einen erinnert er viele Leser/innen sicherlich an den systemtheoretischen Terminus „reduzierte Komplexität“ bzw. „Reduktion von Komplexität“, einer Grundoperation selbstreferentieller Systeme hinsichtlich der Verarbeitung der unermesslichen Vielfalt von Umweltreizen. Und diese Referenz passt auch sehr gut zu dem, was ich in diesem Blog bieten möchte: pointierte, vielleicht auch provokative und damit freilich komplexitätsreduzierende Beschreibungen der gesellschaftlichen Aktualität, die zum Widerspruch einladen. Dabei schaue ich aus der Perspektive eines Sozialwissenschaftlers, der den Kontakt mit der Wirklichkeit nicht scheut, dessen Statements durchaus Fragen