Angesichts der aktuellen und äußerst überraschenden Gewaltausbrüche – Attentat von Nizza, Putschversuch in der Türkei, Axt-Attacke im Regionalexpress bei Würzburg – zeigt sich bei mir ein Phänomen, das Carlos Castaneda in die Reise nach Ixtlan (Frankfurt/M., 1975, S. 12 f.) das Anhalten der Welt nennt: „Wenn die Welt anhält, dann ist die Realität des alltäglichen Lebens verändert [...], weil der Strom der Interpretationen, der für gewöhnlich ununterbrochen fließt, durch [...] Umstände unterbrochen ist.“
Solche Umstände sind etwa existenzielle Ereignisse, die das menschliche Leben mit seiner fundamentalen Unsicherheit konfrontieren, die offenbaren, dass sich Grundlegendes von der einen zur anderen Sekunde ändern kann. Ein Effekt des Anhaltens der Welt ist die Sprachlosigkeit, die offenbart, dass die herkömmlichen Unterscheidungen zur Verarbeitung der Beobachtungen nicht mehr funktionieren.
Die fundamentalen Ereignisse, die sprachlos machen, die die ganze vermeintliche Sicherheit unseres