Helm Stierlin Milly Orthen

Helm Stierlin

Helm Stierlin, Prof. em., Dr. med. et phil., geb. 1926 in Mannheim, arbeitete zwischen 1955 und 1974 an verschiedenen psychiatrischen Kliniken und Forschungsinstituten, vor allem in den USA, wo er zum Psychoanalytiker ausgebildet wurde. Dazwischen nahm er Professuren und Gastdozenturen an verschiedenen amerikanischen Universitäten sowie in Neuseeland und Australien wahr. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 war er ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: psychotische und psychosomatische Störungen, der Ablösungsprozess der Adoleszenz, systemische Familientherapie, psychohistorische Studien. 1985 erhielt er den renommierten Distinguished Professional Contribution to Family Therapy Award der American Association for Marriage and Family Therapy. Helm Stierlin war Mitbegründer und bis 1995 Mitherausgeber der Zeitschrift „Familiendynamik“. Daneben veröffentlichte er über 280 wissenschaftliche Arbeiten und dreizehn Bücher, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, darunter „Nietzsche, Hölderlin und das Verrückte“, „Krebsrisiken – Überlebenschancen“ und „Gerechtigkeit in nahen Beziehungen“.

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Artikel

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    Umschlag:Gerechtigkeit in nahen Beziehungen
    Wann empfindet man das Verhalten von Menschen, die einem nahe stehen, als gerecht bzw. ungerecht? Anhand dieser und ähnlicher Fragestellungen zeigt der berühmte Familientherapeut Helm Stierlin, wie menschliche Beziehungen im privaten Bereich gelingen.
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    Umschlag:Krebsrisiken – Überlebenschancen
    Dieses Buch führt zwei namhafte systemische Forscher aus unterschiedlichen Gebieten zusammen. Helm Stierlin und Ronald Grossarth-Maticek bündeln hier ihre Erkenntnisse aus der systemischen Familientherapie bzw. aus der systemisch orientierten Epidemiologie zu neuen, übergeordneten Konzepten. Dabei geht es um die Interaktion von psychischen und physischen Risikofaktoren bei der Entstehung von schweren Krankheiten. Die Autoren stützen sich unter anderem auf Ergebnisse aus sogenannten prospektiven Interventionsstudien, die sich z. T. über 30 Jahre erstrecken. Bei diesen Studien wurden die Daten vor dem klinischen Ausbruch von Krebserkrankungen erfaßt, und gleichzeitig wurden experimentell Interventionen durchgeführt. Die Tatsache, dass in den präventiv behandelten Gruppen bedeutend weniger Menschen erkrankten als in den nicht behandelten Kontrollgruppen, verleiht diesem Buch seine Brisanz.
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    Umschlag:Nietzsche, Hölderlin und das Verrückte
    Das Fremdwörterlexikon gibt drei Bedeutungen für Exkurs: Abschweifung, Erörterung und Anhang. Sie alle treffen für die neun Beiträge dieses Buches zu. Aus der Sicht des Klinikers sind es die Abschweifungen in Grenzbereiche - vor allem in die der Literatur und Philosophie. Zugleich sind es Erörterungen, die Grundlagen dessen betreffen, was wir systemische Therapie und Beratung nennen. Und schließlich sind sie ein Anhang zu einer bereits bestehenden reichhaltigen Literatur zu solcher Therapie und Theorie. Das Ungeordnete, um das es in diesem Buch geht, deckt sich zum großen Teil mit dem Verrückten. Der Begriff „verrückt“ entstand in der Zeit, in der das Uhrmacherhandwerk das Modell des Gehirns zur Verfügung stellte: Sofern das Gehirn als Uhrmacherhandwerk gedacht wurde (vergleiche eine Schraube locker), war verrückt geeignet, Geisteskrankeit zu bezeichnen. Der Bezug zur systemischen Praxis wird in diesem Buch immer wieder hergestellt. Prof. Dr. Dr. Helm Stierlin studierte Medizin und Philosophie in Heidelberg, Zürich und Freiburg. Er arbeitete an verschiedenen psychiatrischen Kliniken und Forschungsinstituten, vor allem in den USA. Dort erhielt er auch seine Ausbildung zum Psychoanalytiker. Dazwischen Professuren an verschiedenen amerikanischen Universitäten, sowie Australien und Neuseeland. Er verfaßte ca. 180 wissenschaftliche Arbeiten. Mehr als zwölf Bücher mit Übersetzungen in zehn Sprachen sind inzwischen von ihm erschienen. 1985: Distinguished Professional Contribution to Family Therapy Award der American Association for Marriage and Family Therapy.
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    Umschlag:Sinnsuche im Wandel
    Was bedeutet Lebenssinn? Wie ist es möglich, in einer von Sinnangeboten überfluteten Moderne zum persönlichen Lebenssinn zu finden? Wann macht Psychotherapie Sinn?
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    Umschlag:Ways to the Heart
    In this charming book the internationally renowned family therapist Helm Stierlin practices "merry sciences". He accompanies George and Georgina on their life path with jolly and colorful illustrations. As author and cartoonist he demonstrates systemic thinking in a light hearted manner. He illustrates essentials of a couple relationship without disregarding its complexity. A wonderful book for all those who want to find and keep a partner as well as for those who already have found one. The author about this book: "Nowadays whole librairies could be filled with books on couples and couple therapy. There are many reasons for this but I believe one reason stands out: Society has changed, is still changing and is becoming more complex than ever – just as relationships do. Pondering the complexity of modern relationships I decided that systemic thinking sweetened with humor might offer a way to reduce it and yet keep it in mind. Thus I came to plan this little book of verses and drawings in which I tried to heed what one of my philosophy teachers told me many decades ago: Verum gaudium res severa – real enjoyment is a serious matter."

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