Es mehren sich öffentliche Stellungnahmen prominenter Militärs und Vertreter militärischer Bündnisse – etwa des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte –, die uns als Medienkonsumierende auf eigentümliche Weise erreichen. Sie lassen sich weder einfach ignorieren noch ohne Weiteres in einen sachlichen Diskurs überführen. Denn es geht um nicht weniger als um mögliche Kriegsrealitäten.
Welche inneren Räume werden dadurch geöffnet? Und wie bewegen wir uns darin?
Ulrich Sollmann richtet den Blick darauf, wie solche Aussagen Affekte, Emotionen und implizite Erinnerungen berühren – und was sich verändert, wenn wir beginnen, unser eigenes Erleben neu zu beobachten.
Literaturhinweis
Sollmann, U. (2016): Einführung in Körpersprache und nonverbale Kommunikation. Heidelberg (Carl-Auer).
Simon, F. B. (2022): Tödliche Konflikte. Heidelberg (Carl-Auer), 3. Aufl.
Eidenschink, K. (2025): Die Kunst des Konflikts. Heidelberg (Carl-Auer), 4 Aufl.