autobahnuniversität / Bruno Rhymer - Zen

Beim 2. Kongress Welten des Bewusstseins, der im Februar 1996 in der Stadthalle Heidelberg stattfand, hielt Bruno Rhymer den hier dokumentierten Vortrag, den die Autobahnuniversität aufnehmen konnte.
Bruno Rhymer, der selbst immer wieder längere Zeiten in Japan und China praktizierte, stellt einige Modelle aus China und Japan zum Greifbarmachen des ungreifbaren Geheimnisses des Bewusstseins im Zen-Buddhismus vor. Auch die Wahrnehmung des Widerspruchs zwischen dem meditativen Aufgeben allen Unterscheidens einerseits und dem „Festhalten“ in Sprache, Zeichen oder Bildern wird anerkannt, um ihn zu transformieren.
Aristoteles frage: „Was ist der Mensch?“ Zen fragt: „Wer bin ich?“ Die Struktur des Subjekts bestimmt die Struktur der „Objektivität“ mit - darin liegt die Verwandtschaft von Zen und Konstruktivismus und Systemtheorie, die Autoren wie Michael Rautenberg, Matthias Varga von Kibéd oder Fritz B. Simon immer wieder thematisiert haben.
Selbst wenn man beim Hören die Folien nicht sehen kann, erlaubt es der Vortrag, Rhymers Darstellung der unterschiedlichen Formen der „Organisation von Bewusstsein“ im Zen deutlich zu verstehen.
Das derzeitig wieder stark wachsende Interesse an bewusstseinsbeeinflussenden Substanzen wie Psilocybin oder Ketamin in psychotherapeutischen Prozessen verleiht auch diesem Vortrag, wie bereits dem von Gerhard Heller zu archaischen Bewusstseinswelten, eine unmittelbar hörbare Aktualität.



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