Systemische Supervision in der Approbationsausbildung

Andrea Goll-Kopka, Angelika Nonnenberg und Rüdiger Retzlaff beleuchten die Besonderheiten und Dienstleistungen systemischer Supervision, besonders im Rahmen der Approbationsausbildung, für die sehr spezifische gesetzliche Rahmenbedingen gelten. Alle drei Interviewpartner:innen sind langjährig erfahrene Therapeut:innen und Supervisor:innen und gehören zum Lehrteam des Helm-Stierlin-Instituts.
Welche Beiträge leistet systemische Supervision zur Persönlichkeits- und Professionsentwicklung und zu einem systemischen Verständnis von Fallkonzeption? Was sind die Schritte und der Rhythmus in der „Choreographie“ der Supervision? Was ist zur Frage von Direktivität/Nicht-Direktivität zu sagen? Welche sind die Settings und Methoden? Was bedeutet Zeit? Welche Kompetenzen braucht es zu echter professioneller Multiperspektivität und Prozessbeobachtung? Was braucht es an Forschung? Und was sind – noch – Nachteile, wie können diese thematisiert und was müsste noch entwickelt werden? Und last not least: Was macht sicher?
Diese und andere Fragen im aktuellen Gespräch bei den Heidelberger Systemischen Interviews.


Bücher bzw. Materialien:
Retzlaff, R. (2023): Systemische Therapie – Fallkonzeption, Therapieplanung, Antragsverfahren. Carl-Auer.
Retzlaff, R. (2021): Systemische Therapie – Materialien zu Fallkonzeption, Therapieplanung, Antragsverfahren. Carl-Auer.