Sounds of Science / Klaus Eidenschink – Verunsicherung – Warum das Gute auch schlecht ist
Warum das Gute auch schlecht ist – darum geht es im neuen Buch von Klaus Eidenschink, der schon mit seinen Büchern Die Kunst des Konflikts und Es gibt keine Narzissten heiße Themen auf ganz neue Weise anpackt und damit viele Leserinnen und Leser erreicht, weit über den Bereich professioneller Helfer:innen und Berater:innen hinaus.Das Verunsicherungsbuch – so der Titel von Klaus Eidenschinks aktuellem Buch – kann als Plädoyer dafür gelesen werden, sich nicht zu sehr auf laut beworbene Gewissheiten und Lösungsmittel für Schwierigkeiten im Leben zu verlassen. Was bislang funktioniert hat, muss es nicht immer tun. Was, wenn sich zum Beispiel Kontexte ändern oder ganz neue Herausforderungen anstehen?Klaus Eidenschink über Das Schlechte im Guten und sein Verunsicherungsbuch für Coaches und andere Mutige ...Klaus Eidenschink studierte Theologie, Philosophie und Psychologie. Er ist Organisationsberater, Coachingausbilder, Exekutive-Coach, Senior Coach im Deutschen Bundesverband Coaching e. V. (DBVC), Gründer und Leiter von Hephaistos, Coaching-Zentrum München sowie in der Geschäftsleitung des Gestalttherapeutischen Zentrums Würmtal. Arbeitsschwerpunkte sind Beratung und Coaching des Top-Managements von großen Konzernen und mittelständischen Unternehmen in Fragen der Konfliktbewältigung, Changemanagement und der Entwicklung von Vorstands- und Geschäftsführerteams; Coaching von Manager:innen in komplexen Entscheidungssituationen; Teamentwicklungen mit sogenannten „schwierigen“ Teams; Klärung von Konflikten zwischen Gruppen und Abteilungen.
Carl-Auer Sounds of Science · #210 Klaus Eidenschink – Verunsicherung – Warum das Gute auch schlecht ist
Psychologie Award für Klaus Eidenschink
Klaus Eidenschink, Autor der vielgelobten Bestseller Die Kunst des Konflikts und Es gibt eine Narzissten!, wurde am 28. September mit dem Psychologie Award, Innovationspreis für angewandte Psychologie, ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte am 28. September 2024 im Kongress- und Kulturzentrum Luzern, die Laudatio hielt Gunther Schmidt. Der Psychologie Award 2025 wird im Rahmen des fünften Kongresses Reden reicht nicht!? in Würzburg verliehen. Bei diesem Kongress wird Klaus Eidenschink einen der Hauptvorträge halten.
Wir gratulieren Klaus Eidenschink von Herzen zu dieser Auszeichnung und freuen uns, ihn schaffenskräftig und voller innovativer Ideen und Projekte zu wissen.
Es gibt keine Narzissten!, das Fachbuch für jede:n, gibt es jetzt als Hörbuch. Friedrich Schloffer, Sprecher mit jahrzehntelanger Erfahrung unter anderem beim Bayerischen Rundfunk und Fernsehen, hat mit seiner unverwechselbaren Stimme Klaus Eidenschinks großartigen Text in kongenialer Weise eingelesen.
Management und Führung (mit Rudi Wimmer)
Im zweiten Teil der vierten Folge sprechen Lina Nagel und Hannah Cramer mit Rudi Wimmer über die Implikationen der kybernetischen Denkweise für Führung und Management. Es geht dazu um…
… das vorherrschende personenzentrierte Führungsverständnis. … Involviertheit und Distanzierungsvermögen als Führungskraft. … die Fähigkeit, sich als Teil des Geschehens selber zuschauen zu können. … Beobachtung von Beobachtungen als Ressource.… gelassene Distanz und darum, Themen nicht vorschnell zu personalisieren.… Verantwortung und (den Mythos der) Kontrolle. … Überbelastung durch eine heroische Selbstdefinition in der Führung.… triviale und nicht-triviale Maschinen.
Viel Freude beim Zuhören!
„Die konsequente Verabschiedung von traditionellen Steuerbarkeits- und Kontrollansprüchen schafft die Grundlagen dafür, jene spezifische Verantwortung zu präzisieren, die jenseits von heroischen Selbstkonzepten letztlich mit der Wahrnehmung von Führungsfunktionen verbunden ist.“ (Wimmer, 2012, S. 59f)
Weiterführende Literatur und Links
Zitat dieser Podcastfolge: Wimmer, R. (2012). Die neuere Systemtheorie und ihre Implikationen für das Verständnis von Organisation, Führung und Management. In J. Rüegg-Stürm & T. Bieger (Eds.), Unternehmerisches Management - Herausforderungen und Perspektiven (S. 7–65). Bern/Stuttgart/Wien: Haupt. Download: https://www.osb-i.com/fileadmin/user_upload/insights/publikationen/wimmer_systemtheorie_und_ihre_implikationen_gomez_festschrift_2012.pdf
Zitat mit dem der erste Teil des Gesprächs geendet hat: Probst, G. und Gomez, P. (Hrsg.) (1995): Vernetztes Denken. Unternehmen ganzheitlich führen. Wiesbaden: Gabler.
Bateson zum „Mythos der Macht“: Bateson, G. (1972). Ökologie des Geistes. (1., deutsche Auflage, 1985, S. 624ff). Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Heinz von Foerster zur Trivialen und Nicht-Trivialen Maschine (1985, S. 12ff; 1993, S. 357ff):
Foerster, H. v. (1985). Sicht und Einsicht. Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Foerster, H. v. (1993). Wissen und Gewissen. Versuch einer Brücke. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Batesons Beispiel von Hund und Stein: Bateson, G. (1979). Geist und Natur. (4. Auflage, 1984, S. 126f). Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Selvini Palazzoli, M., Boscolo, L., Cecchin, G., & Prata, G. (1981). Hypothetisieren — Zirkularität — Neutralität: Drei Richtlinien für den Leiter der Sitzung. Familiendynamik, 6(2), 123–139.
Foerster, H. v. & Bröcker, M. (2002). Teil der Welt. Fraktale einer Ethik – oder: Heinz von Foersters Tanz mit der Welt (4. Auflage, S. 281-285). Heidelberg: Carl Auer. Link: https://www.carl-auer.de/teil-der-welt
Sounds of Science / Klaus Eidenschink - Es gibt keine Narzissten!
Wir sprechen mit Klaus Eidenschink über den Perspektivwechsel auf narzisstische Nöte und warum der so wichtig und folgenreich ist für die Erfahrung menschlicher Beziehungen und Beziehungsgestaltungen.