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Anstößige Bilder
Die Antisemitismusvorwürfe anlässlich der documenta fifteen haben zu einer Debatte darüber geführt, ob die beanstandeten Bildwerke intendierte antisemitische Botschaften enthielten oder ob auch andere Deutungen plausibel sind. Michael Hutter plädiert für die Relevanz von Mehrdeutigkeit in einer multipolaren Weltgesellschaft.
- zeigt die enorme Bedeutung von Ambiguitäts- und Mehrdeutigkeitstoleranz für einen Umgang mit unvermeidlichen Konflikten in einer multipolaren Weltgesellschaft
- klärt die Wichtigkeit der Kenntnis der jahrtausendealten gemeinsamen judäo-christlichen Kulturgeschichte zur Beurteilung aktueller problematischer Ausformungen
- zeigt die Risiken von ausschließlicher Deckung der Informationsbedürfnisse durch Leitmedien
Dieses Buch ist Teil der Reihe Systemische Horizonte und des Themas Gesellschaft, Philosophie, Systemtheorie.
Das Buch
„Nach einer logischen Sekunde der Anarchie stellt sich unaufhaltsam Ordnung wieder her, und die Frage kann nur sein, ob die Entwicklung kontrolliert werden kann“ (Niklas Luhmann). Dieses Motto stellt Michael Hutter seiner systemtheoretisch basierten umfassenden Untersuchung der Entstehung und Eskalation des Skandals um die 15. Ausgabe der internationalen Kunstschau im Jahr 2022 voran. Die Antisemitismusvorwürfe gegenüber Mitwirkenden und Organisatoren der documenta fifteen haben zu einer materialreichen Debatte darüber geführt, ob die beanstandeten Bildwerke intendierte antisemitische Botschaften enthielten oder ob auch andere Deutungen plausibel sind.
Michael Hutters Studie verfolgt die Vorgeschichte der vier anstößigen Fälle in den kulturhistorischen Kontexten des Israel-Palästina-Konflikts, des indonesischen Freiheitskampfes und der judäo-christlichen europäischen Geschichte.
Die vielbeachteten Deutungsdebatten, die der Skandal um die documenta fifteen medial ausgelöst hat, werden in unterschiedlichen „Gesellschaftskampfspielen“ rekonstruiert: in den Leitmedien der politischen Öffentlichkeit, in den Diskursen der Kunstwelt, im Streit um alternative Wirtschaftsformen und in diversen Disziplinen der Sozialwissenschaft.
Das Buch ist ein starkes Plädoyer für die Relevanz von Mehrdeutigkeit in einer multipolaren Weltgesellschaft.
Michael Hutters Studie verfolgt die Vorgeschichte der vier anstößigen Fälle in den kulturhistorischen Kontexten des Israel-Palästina-Konflikts, des indonesischen Freiheitskampfes und der judäo-christlichen europäischen Geschichte.
Die vielbeachteten Deutungsdebatten, die der Skandal um die documenta fifteen medial ausgelöst hat, werden in unterschiedlichen „Gesellschaftskampfspielen“ rekonstruiert: in den Leitmedien der politischen Öffentlichkeit, in den Diskursen der Kunstwelt, im Streit um alternative Wirtschaftsformen und in diversen Disziplinen der Sozialwissenschaft.
Das Buch ist ein starkes Plädoyer für die Relevanz von Mehrdeutigkeit in einer multipolaren Weltgesellschaft.
Details
| ISBN | 978-3-8497-0587-9 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 2025-03-28 00:00:00 |
| Auflage | 1 |
| Lesealter | |
| Abbildungen | |
| Übersetzung | |
| Einband | |
| Format | |
| Anzahl CDs/DVDs | |
| Vorwort / Geleitwort / Nachwort | |
| eBook-Dateiformat | |
| Seitenanzahl | 280 |
| Zusatzinformationen |
Produktsicherheit
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