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Georg MeinListe aller Autor:innen

Das Prinzip Universität

Warum Demokratie Wissenschaft braucht

Wissenschaft im Stresstest: Georg Mein zeigt in seinem Essay auf, welche Funktionen eine Universität heute erfüllen muss, um einer demokratischen, von hoher Komplexität geprägten Gesellschaft Orientierungsinstanz und kritische Stimme zugleich sein zu können.
ISBN 978-3-8497-0624-1 183 Seiten, Kbr, 2026. Aufl. Erscheinungsdatum 18.12.2025
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Dieses Buch ist Teil der Reihe Update Gesellschaft

Buchbeschreibung

Universitäten gehören zur kulturellen Infrastruktur einer Gesellschaft. Solange sie unabhängig Forschung und Lehre betreiben können, muss sich jede andere Autorität argumentativ ausweisen. Wo diese Wissenskultur erodiert, gerät auch das Fundament demokratischer Gemeinwesen ins Wanken. In einer Zeit, in der Macht und bloße Meinung immer öfter das letzte Wort beanspruchen, gewinnen Universitäten noch an Bedeutung: Sie sind Orte, an denen Wissen nach nachvollziehbaren Methoden entsteht, Aussagen begründet und überprüfbar gemacht werden und „alternative Fakten“ keine Geltung haben. Gerade weil wissenschaftliche Praxis auf Argumenten, Belegen und der Bereitschaft zur Kritik beruht, fördert sie jene Form von Öffentlichkeit, ohne die eine demokratische Gesellschaft nicht bestehen kann. Georg Mein zeigt in seinem – im wahrsten Sinne des Wortes richtungsweisenden – Essay auf, welche Funktionen eine Universität heute erfüllen muss, um einer demokratischen, von hoher Komplexität geprägten Gesellschaft Orientierungsinstanz und kritische Stimme zugleich sein zu können.

Autor:innen

Georg Mein

Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digitalen und Kulturanthropologie.

Für das Buch zur Verfügung gestelltes Zusatzmaterial.

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Universitäten gehören zur kulturellen Infrastruktur einer Gesellschaft. Solange sie unabhängig Forschung und Lehre betreiben können, muss sich jede andere Autorität argumentativ ausweisen. Wo diese Wissenskultur erodiert, gerät auch das Fundament demokratischer Gemeinwesen ins Wanken. In einer Zeit, in der Macht und bloße Meinung immer öfter das letzte Wort beanspruchen, gewinnen Universitäten noch an Bedeutung: Sie sind Orte, an denen Wissen nach nachvollziehbaren Methoden entsteht, Aussagen begründet und überprüfbar gemacht werden und „alternative Fakten“ keine Geltung haben. Gerade weil wissenschaftliche Praxis auf Argumenten, Belegen und der Bereitschaft zur Kritik beruht, fördert sie jene Form von Öffentlichkeit, ohne die eine demokratische Gesellschaft nicht bestehen kann. Georg Mein zeigt in seinem – im wahrsten Sinne des Wortes richtungsweisenden – Essay auf, welche Funktionen eine Universität heute erfüllen muss, um einer demokratischen, von hoher Komplexität geprägten Gesellschaft Orientierungsinstanz und kritische Stimme zugleich sein zu können.

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Georg Mein

Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digitalen und Kulturanthropologie.

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