Bieten sich durch das Abbremsen, Anhalten und allmähliche wieder Anfahren der sozialen Welt neue, gar ungeahnte Möglichkeiten der Gesellschaftsveränderung?
Ist es die existenzielle Differenz, die wir bereits im letzten Beitrag adressiert haben, die Frage von Leben und Tod, der angstvolle Umgang mit diesem Unverfügbaren?
Erleben wir mit dem „Anhalten der Welt“ eine Konfrontation mit dem unvermeidlichsten Ereignis überhaupt, das wir jedoch solange wie möglich von uns wegschieben wollen, mit dem Tod?
Nun sind Fritz Simon und Steffen Roth von der Ebene der gesellschaftlichen Funktionssysteme Politik und Wirtschaft auf die Ebene der Organisationen gesprungen.
Wir könnten in Ländern, die die Krankenversorgung in dieser Weise massiv privatisiert haben, sehen, dass damit besondere Probleme in der Patientenbehandlung einhergehen. Aber stimmt das?