calcActive())">
Moralisieren: Waffe im Kulturkampf
Kaum ein öffentlicher Diskurs kommt heute ohne moralische Auf- und Abwertungen aus. Fritz B. Simon analysiert dieses Phänomen anhand von Luhmanns Systemtheorie und zeigt: Moralisierung ist eine Machtstrategie – und ihr Einsatz in sachlichen Auseinandersetzungen ein Alarmsignal für die Gesellschaft.
Dieses Buch ist Teil der Reihe update gesellschaft und des Themas Gesellschaft, Philosophie, Systemtheorie.
Das Buch
Ob Klimadebatte oder Gendersprache – kaum ein öffentlicher Diskurs kommt heute ohne moralische Auf- und Abwertungen aus. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden als moralistisch diskreditiert, Richter als ideologisch getrieben diffamiert, und in den sozialen Medien eskaliert die gegenseitige Verachtungskommunikation.
Fritz B. Simon analysiert dieses Phänomen auf neue Weise mit den Mitteln der Systemtheorie Niklas Luhmanns und zeigt: Moralisierung ist eine Machtstrategie – und ihr Einsatz in sachlichen Auseinandersetzungen ein Alarmsignal für die Gesellschaft.
Der Essay zeichnet nach, wie ein „Moralisieren 2. Ordnung“ die Autonomie gesellschaftlicher Funktionssysteme untergräbt: Nicht die Sachlogik von Wissenschaft, Recht oder Politik entscheidet, sondern die Frage, wem Achtung erwiesen oder entzogen wird bzw. entzogen werden soll.
Der Autor verknüpft elegant systemtheoretische, kulturtheoretische und identitätstheoretische Beobachtungen zu einem scharfsinnigen Blick auf die Mechanismen des Kulturkampfs – von der US-Bürgerrechtsbewegung über Wokismus und Populismus bis zur Refeudalisierung durch den Marktfundamentalismus.
Details
| ISBN | 978-3-8497-0666-1 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 2026-09-08 00:00:00 |
| Auflage | 1 |
| Lesealter | |
| Abbildungen | |
| Übersetzung | |
| Einband | |
| Format | |
| Anzahl CDs/DVDs | |
| Vorwort / Geleitwort / Nachwort | |
| eBook-Dateiformat | |
| Seitenanzahl | 101 |
| Zusatzinformationen |
Produktsicherheit
Carl-Auer Systeme Verlag GmbH
Vangerowstraße 14, 69115 Heidelberg
+49 6221 6438-0
info@carl-auer.de