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George Lakoff
Mark Johnson

Leben in Metaphern

Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern

Aus d. Amerikanischen v. Astrid Hildenbrand
272 Seiten, Kt, 7. Aufl. 2011
€ 26,90
978-3-89670-487-0

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Metaphern sind nicht bloße poetische oder rhetorische Mittel, sondern, wie Lakoff und Johnson darlegen, integraler Bestandteil unserer alltäglichen Sprache. Metaphern bestimmen unsere Wahrnehmung, unser Denken und Handeln. Die Wirklichkeit selbst wird durch Metaphern bestimmt, und da Metaphern von Kultur zu Kultur verschieden sind, sind auch die Wirklichkeiten, die sie bestimmen, verschieden. Die Lektüre dieses fesselnden und unterhaltsamen Buches führt dazu, dass man ganz neu über die Sprache denkt — und darüber, wie wir sie benutzen.

„Die Komplexität der behandelten Themen aus der kognitiven Linguistik, in der Lakoff die Weltspitze darstellt, haben ihn nicht daran gehindert, sich in einer kristallenen Prosa auszudrücken, ohne Fachausdrücke und mit solide begründeter Argumentation. Dies ergmöglicht es Wissenschaftlern aus anderen Disziplinen und dem allgemeinen Publikum gleichermaßen, die behandelten Fragen zu verstehen, deren philosophische Tragweite zu erkennen und schließlich die Inhalte zu würdigen.“ aus der Laudatio zur Verleihung des Premio Giulio Preti per il dialogo fra scienza e democrazia 2007 an George Lakoff

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Rezension zu diesem Buch

Wer immer seinen Geist mit Theorien der Metapher bzw. des Metaphorisierens nähren und ihn sich beschäftigen lässt, möge das Werk von G. Lakoff und M. Johnson als Primärliteratur konsultieren.
In jedem Fall gilt: Das Arbeiten mit Metaphern sollte fundiert werden durch dieses Initialbuch, das zudem jenen Lesenden, die sprachwissenschaftlich sehr interessiert sind, raffinierte Ausdeutungen bietet und jenen, die den philosophischen Rahmen suchen, ebenfalls Material zum Nachdenken schenkt.
Regina Mahlmann (GABAL , 03.12.2009)

Ein Lob der Übersetzerin Astrid Hildenbrand, deren sprachliche Nachgestaltung von metaphorischen Beispielen aus unserer Alltagssprache meine absolute Bewunderung erfährt. Eine spannende Reise in ein linguistisches Metaphern-Neuland.
Irmela Schön (ÖVS news Österreichische Vereinigung für Supervision e.V., 03/2008)

Zweifellos der einflussreichste Beitrag zur Metapherntheorie der letzten Jahrzehnte.
Dietmar Till (www.literaturkritik.de, 3. März 2008)

Es ist faszinierend und ergiebig, den feinen Sprachanalysen der beiden Autoren zu folgen. Sie zeigen, dass unsere metaphorische Welt auf bestimmten Grundmetaphern beruht, aus deren Verästelungen dann die Sprachbilder entstehen, die wir unablässig verwenden – zum Sprechen, Schreiben und Denken.
Oliver Buslau (TextArt. Magazin für kreatives Schreiben, 1/2006)

Die Lektüre des Buches bietet für qualitativ Forschende den besten Einstieg in die Thematik. Es ist das Einstiegsbuch in eine qualitative Metaphernanalyse, eine unbedingte Empfehlung.
Rudolf Schmitt (Forum Qualitative Sozialforschung, Mai 2004, Vol. 5, Nr. 2)

Das Buch unterrichtet vorzüglich über die Konstruktion und den Gebrauch von Sprachbildern.
(Psychologie Verstehen!, 2/2001)

In sehr differenzierten Kategorien werden zahlreiche Sprachbilder untersucht und klassifiziert. Wer sich neben praktischen Interessen an der Metapher auch noch ein wenig mit erkenntnistheoretischen und linguistischen Gedanken befassen mag, wird mit ‚Leben in Metaphern‘ gewiss auf seine Kosten kommen.
Liane Schülke (Kommunikation & Seminar, 1999 / 3)

Mit diesem Buch liegt endlich das Metapherstandardwerk in deutscher Sprache vor.
Liane Schülke (AOL-Bücherbrief, 1998 / 28(17))

Der Kauf des Buches lohnt sich, und ich glaube auch, dass es als ein grundlegendes Werk für konstruktivistisches Denken zu betrachten ist. Das Buch ist heiter und wissenschaftlich: Es bietet witzige Beispiele, umrandet von einer Fülle von Termini und Fremdwörtern. Seit ich dieses Buch gelesen habe, bemerke ich, wie viele Metaphern mich umgeben, stoßen, zwicken, durchdringen, ziehen, anketten und leben lassen.
Bernhard Lehr (BASYS, 2000 / 1)

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George Lakoff

George Lakoff, Ph. D.; nach Stationen an der Harvard University und der University of Michigan heute Professor für kognitive Wissenschaft und Linguistik an der University of California, Berkeley und Kodirektor des „Neural Theory of Language Project“ am dortigen International Computer Science Institute. Mitglied des Center for Advanced Study in Behavioural Sciences und des Santa Fe Institute. Gründer und Leiter des „Rockridge Institute“, eines politischen Forschungszentrums und progressiven „Think Tank“ in Berkeley, Kalifornien. Zahlreiche Publikationen, darunter das Standardwerk „Leben in Metaphern“ (zus. mit Mark Johnson, 5. Aufl. 2007).

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Mark Johnson

Mark Johnson Ph. D., ist Professor für freie Künste und Geisteswissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Universität Oregon, USA und Autor mehrerer Bücher.

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