
Andrea Ebbecke-Nohlen (Hrsg.)
Balanceakte
Familientherapie und Geschlechterrollen
Online-Ausgabe 2009
€ 15,00
Dateigröße: 10.0 MB
ISBN 978-3-89670-719-2
Dieses Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung und der familientherapeutischen und systemischen Genderkonzepte im deutschsprachigen Raum. Neben Originalartikeln der feministischen Familientherapeutinnen der ersten Stunde stehen Beiträge zu Theorie und Praxis der genderorientierten Heidelberger Schule. Anhand von spezifischen Problemen wie Gewalt, Missbrauch oder Essstörungen illustrieren die Autorinnen geschlechterorientiertes Vorgehen. In zusätzlichen Beiträgen werden auch Fragen von systemischer Weiterbildung, Supervision, Organisationsberatung und Coaching unter genderorientierter Perspektive diskutiert. Besondere Berücksichtigung findet schließlich die Sprache als konstitutives Element der Konstruktion von Geschlechterrollen.
Rezension zu diesem Buch
Deutlich wird im ganzen Buch, wie sehr die Herausgeberinnen und Autorinnen als Pionierinnen zu begreifen sind. Nehmen wir ihre Erkenntnisse und Beschreibungen ernst, dann bekommen wir eine Menge zu tun und müssen uns von liebgewordener Alltagsroutine verabschieden.
Anne Loschky (Systhema, 1/2004)
Die Neuauflage der Balanceakte' ist fast ein neues Buch.
... eine sehr gute Einführung in die Bedeutung der Frauen- und Männerperspektive in der Familientherapie ...
Dem Buch hat die Überarbeitung sehr gut getan, es ist eine sehr hilfreiche Lektüre über das Thema der Geschlechterrollen und ihre Bedeutung in der Familientherapie.
Reinert Hanswille (AKF-Literaturdienst, 2000)
Balanceakte' sammelt zum ersten Mal in deutscher Sprache Ideen, Aspekte, Gedanken, kommentierte praktische Arbeit immer unter dem feministischen Blickwinkel von Geschlechterrollen.
Barbara Rheinberger (System Familie, 1993 / 3)
Das Buch ist in einer guten Weise so engagiert wie nötig und so wissenschaftlich wie möglich geschrieben. In der Familientherapie ist eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Thematik der Geschlechterperspektive überfällig gewesen. Man kann sich eigentlich nur wundern, dass diese Selbstverständlichkeit(?) erst jetzt im deutschen Sprachraum erfolgt ist. Dafür sei den Verfasser/innen aufrichtig gedankt.
Edda Klessmann (Familiendynamik, )

Ingeborg Rücker-Embden-Jonasch
Ingeborg Rücker-Embden-Jonasch Ingeborg Rücker-Embden-Jonasch (gest. 2000), Dipl.-Psych., Psych. Psychotherapeutin für systemische Einzel-, Paar und Familientherapie, Supervisorin im ambulanten und stationären Kontext.

Andrea Ebbecke-Nohlen
Andrea Ebbecke-Nohlen, Dipl.-Psych., Psych. Psychotherapeutin, Supervisorin und Lehrende Supervisorin, 1. Vorsitzende des Helm Stierlin Instituts; langjährige Tätigkeit als Psychotherapeutin für systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie und als Supervisorin in ambulanten und stationären Kontexten. Schwerpunkte: diagnosenspezifische Psychotherapie, Psychosen, Essstörungen, Depressionen, geschlechtsspezifische Fragen, Sexualität, sexueller Missbrauch, Einzel-, Paar- und Familientherapie, Supervision, Coaching, Entwicklung analoger systemischer Methoden.
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