
Claire Frederick
Handbuch der Hypnotherapie bei posttraumatischen und dissoziativen Störungen
Aus d. Amerikanischen v. Theo Kierdorf
Mit einem Vorwort von Agnes Kaiser Rekkas
424 Seiten, 5 Abb., Gb, 2. Aufl. 2007
€ 39,95
ISBN 978-3-89670-400-9
Inhaltsverzeichnis · Leseprobe
Die Erfahrung von Gewalt hinterlässt bei den Opfern oft tiefe seelische Spuren. Patienten mit posttraumatischen oder dissoziativen Störungen, z. B. als Folge von Missbrauch, stellen an die behandelnden Therapeuten höchste Ansprüche. Als hocheffektive Behandlungsmethode wird Hypnose zwar immer wieder genannt, bislang waren Psychologen und Mediziner aber überwiegend auf englischsprachige Literatur angewiesen. Mit diesem Buch liegt nun erstmals ein Standardwerk zur hypnotherapeutischen Traumabehandlung in deutscher Sprache vor. Die Autorinnen beschreiben anhand anschaulicher Patientenbeispiele ein konsequent ausgearbeitetes Therapiemodell. Der Fokus liegt auf der Behandlung multipler Persönlichkeiten mit Hilfe der Ego-State Therapy. Besonders wertvoll sind die Hinweise der Autorinnen, wie sich eine Retraumatisierung der Patienten vermeiden lässt.
Rezension zu diesem Buch
Dem Buch merkt man die reiche Erfahrung der beiden aus der Psychoanalyse stammenden Therapeutinnen an; sie weisen immer wieder auf Probleme in der Arbeit mit Traumatisierten hin und bieten Lösungen an. Es ist reich an an sinnvollen Interventionen – bis hin zu Vorschlägen für Tranceinduktionen – und an Fallbeispielen.
Das Buch ist umfassend, von hoher praktischer Relevanz und damit ein großer Gewinn für die psychotherapeutische Arbeit mit dissoziativen und traumatisierten Patienten.
Juliana Matt (Report Psychologie, 3/2009)
Das Buch von Phillips und Frederick gibt Einblicke in die Bewältigungsmöglichkeiten von Menschen, deren Inneres aufgrund von erfahrener Gewalt und Extrembelastungen zerrissen wurde. Durch den Aufbau des Buches ist es möglich, sich gezielt mit bestimmten Behandlungsphasen innerhalb der Therapie zu beschäftigen. Das Buch kann wertvolle Hinweise geben, da die Autorinnen sehr praxisnah schreiben und TherapeutInnen viele Anregungen und Anleitungen finden, wie sie mit den spezifischen Situationen umgehen können. TherapeutInnen können mit Hilfe dieses Buches eigene Strategien im Umgang mit dissoziativen Störungen entwickeln. Durch die Übersichtlichkeit der einzelnen Kapitel fällt die Beantwortung eigener Fragestellungen leichter.
Berit Lukas (www.persona-online.de.vu, 12/2005)
In detaillierter, systematischer und praxisbezogener Weise gehen die Autorinnen auf Fragen ein, die sich bei der Behandlung posttraumatischer und dissoziativer Störungen ergeben.
Man hat beim Lesen das Gefühl, sich mit erfahrenen Kolleginnen zu unterhalten, die die Fallstricke schwieriger Behandlungen kennen und einen freundschaftlich an der Hand nehmen. Dank der sorgfältigen Übersetzung ist das Buch angenehm zu lesen. Es eignet sich, da ihm ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis vorangeht, auch als Nachschlagwerk.
Christine Glauser (CH Hypnose, 01/2004)
Im besten Sinne ein Lehrbuch für die Arbeit mit Patienten, die über eine posttraumatische und dissoziative Störung klagen. Die Verknüpfung unterschiedlicher therapeutischer Zugänge macht es zu einer Fundgrube.
Reinert Hanswille (AKF-Literaturdienst, 01/2005)
Der dialektisch-manualhafte Aufbau und die zahlreichen, realistischen Kasuistiken machen das Buch gut lesbar.
Profitieren werden von diesem Grundlagenwerk alle, die die Erfahrung gemacht haben, dass die Behandlung komplexer Störungen frühen ontogenetischen Ursprungs wohl überlegte Methodenkombination erforderlich macht, will man stagnierende Behandlungsverläufe vermeiden.
Michael Naumann-Lenzen (Deutsches Ärzteblatt, 02.04.2004)
Es gibt Bücher, von denen man sich sehnlich wünscht, dass man sie früher in die Hände bekommen hätte – und dieses Buch ist eines davon. Es ist lebendig geschrieben, eine Fülle von Fallbeispielen illustrieren die Aussagen der Autorinnen und lesen sich spannend und informativ.
Das ganze Werk stellt so etwas wie eine Fundgrube dar, fast alles, was man sich wünschen kann, ist vertreten und wird dargestellt. Hinzu kommt ein durchdachtes, perfektes Layout, sodass man den Aspekt, welchen man gerade nachschlagen möchte auch wirklich schnell und effektiv findet. Besser kann man ein Buch nicht machen und es ist nur zu wünschen, dass der Carl-Auer Verlag sich auch weiterhin um die Übersetzung und Veröffentlichung hypnotherapeutischer Grundlagenwerke verdient macht.
Peter Uwe Hesse (www.theramedia.org, )
Das Denkmodell zur Ego-State-Therapie ist ein sehr nützliches Instrument zur Interpretation und Therapie. Das Handbuch wird jedem Psychotherapeuten eine Fülle von anregenden Hilfen für die eigene Arbeit geben.
Ein Handbuch aus der Praxis für die Praxis.
Die beiden Autorinnen beschenken uns mit einem sehr guten, schönen, reifen und sympathischen Buch.
Christian Scharfetter (Krankenhauspsychiatrie, 2003; 14)
Das Buch ist seinen Preis wert: Es eröffnet durch die vielen Fallbeispiele ebenso wie durch einführende Begriffsdefinitionen auch interessierten Laien und Betroffenen die Möglichkeit, sich über Therapieansätze zu informieren.
Das Buch ist ein absolutes Muss für alle, die sich mit dem Thema Trauma und Dissoziation beschäftigen oder davon betroffen sind. Es stellt eine Fundgrube an wichtigen Informationen und Anregungen dar, macht gleichzeitig klar, wo die Grenzen der eigenen Belastbarkeit verlaufen, sei es bei Selbstbehandlungsversuchen, sei es bei therapeutischen Interventionen. Die Autorinnen verzichten auf prätentiöse Eigenwerbung und vermitteln den Eindruck einer Warmherzigkeit, zu der ich Vertrauen fassen würde. Ich möchte dieses Buch besonders empfehlen.
Kay Hoffman (Psychotherapie Forum, 01/2004)
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Nicht nur für kollegiale Berater.
Jörg Leonhardt (transmission Das Mitarbeitermagazin der DFS Deutsche Flugsicherung, 05/2003)

Maggie Phillips
Maggie Phillips, Ph. D., niedergelassene Psychologin in Oakland, Kalifornien. Direktorin des California Institute of Clinical Hypnosis und führendes Mitglied der American Society for Clinical Hypnosis. Workshops führen sie regelmäßig nach Asien und Europa, darunter mehrfach auch nach Deutschland. Maggie Phillips ist u. a. Autorin des "Handbuchs der Hypnotherapie bei posttraumatischen und dissoziativen Störungen" (Carl-Auer Verlag, 2. Aufl. 2007).

Claire Frederick
Claire Frederick, Dr., ist privat praktizierende Psychiaterin in Cambridge, Massachussetts. Herausgeberin des American Journal of Clinical Hypnosis und Koautorin von "Inner Strengths: Contemporary Psychotherapy and Hypnosis for Ego-Strengthening". Lehrstühle an der Harvard Medical School und der Tufts University School of Medicine. Trägerin des Cornelia Wilbur Award für außergewöhnliche Beiträge im Bereich der Dissoziationsforschung.
oder in den Warenkorb Bücher/AV-Medien (CD und DVD)
und werden getrennt voneinander bearbeitet. Eine gemischte Bestellung von Büchern und elektronischen Artikeln in nur einem Warenkorb ist leider nicht möglich.

