Die Behandlung psychotischen Verhaltens

"Der Begriff der Geisteskrankheit ist eben kein medizinscher, sondern ein sozialer", schreibt der Psychiater Eugen Bleuler 1921. "Geisteskrankheit" oder "psychotisches Verhalten", wie der Titel des vorliegendes Buches es beschreibt, läßt sich als sozialer Prozeß betrachten. Damit gewinnt auch Sprache als soziale Interaktion in vielerlei Hinsicht an Bedeutung. Die Sprache kann bei der Behandlung psychotischen Verhaltens zum wichtigsten "sozialen Behandlungsinstrument" werden: "Mitunter kann die Narrheit auch durch das unmittelbar auf die Vorstellung wirkende Wort, durch einen Witz, geheilt werden" (Hegel). Dieses Buch stellt den gegenwärtigen Stand der Entwicklung zweier wichtiger sozialer Behandlungspraktiken psychotischen Verhaltens dar: Den psychoedukativen und den systemischen Ansatz. Die Beiträge namhafter Vertreter beider Ansätze machen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinsichtlich Theorie und Praxis der Behandlung psychotischen Verhaltens deutlich. Arnold Retzer, Dr. med., Dipl.-Psych., Oberarzt der Abteilung für psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg, Lehrtherapeut der internationalen Gesellschaft für systemische Therapie, Autor zahlreicher Artikel in deutschsprachigen und internationalen Fachzeitschriften zur systemischen Therapie bei psychotischen und psychosomatischen Problemen und zur Therapieevaluation.
Dieses Buch ist Teil des Themas Therapie & Beratung.
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Das Buch

"Der Begriff der Geisteskrankheit ist eben kein medizinscher, sondern ein sozialer", schreibt der Psychiater Eugen Bleuler 1921. "Geisteskrankheit" oder "psychotisches Verhalten", wie der Titel des vorliegendes Buches es beschreibt, läßt sich als sozialer Prozeß betrachten. Damit gewinnt auch Sprache als soziale Interaktion in vielerlei Hinsicht an Bedeutung. Die Sprache kann bei der Behandlung psychotischen Verhaltens zum wichtigsten "sozialen Behandlungsinstrument" werden: "Mitunter kann die Narrheit auch durch das unmittelbar auf die Vorstellung wirkende Wort, durch einen Witz, geheilt werden" (Hegel). Dieses Buch stellt den gegenwärtigen Stand der Entwicklung zweier wichtiger sozialer Behandlungspraktiken psychotischen Verhaltens dar: Den psychoedukativen und den systemischen Ansatz. Die Beiträge namhafter Vertreter beider Ansätze machen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinsichtlich Theorie und Praxis der Behandlung psychotischen Verhaltens deutlich. Arnold Retzer, Dr. med., Dipl.-Psych., Oberarzt der Abteilung für psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg, Lehrtherapeut der internationalen Gesellschaft für systemische Therapie, Autor zahlreicher Artikel in deutschsprachigen und internationalen Fachzeitschriften zur systemischen Therapie bei psychotischen und psychosomatischen Problemen und zur Therapieevaluation.

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Pressestimmen & Rezensionen

"Die Mischung unterschiedlicher Informationsvermittlung belebt das Buch und führt zu einer guten Lesbarkeit. Sehr hilfreich zum Verständnis des ‚Patienten‘ und seiner Familie ist die Gegenüberstellung der Begriffe illness (Krankheit) und disease (Beschwerde). Das Buch sollte in der Hand all derjenigen, die sich mit der Behandlung von Menschen, die (immer wieder) in psychotische Krisen geraten befassen, nicht fehlen." - Sozialpsychiatrische Informationen

Autor:innen, Illustrator:innen und Herausgeber:innen

Arnold Retzer

Herausgeber:in | Arnold Retzer

Arnold Retzer

Co-Autor:in | Arnold Retzer

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