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Mittelmaß und Eifersucht

Profiling des Diktators – Ein Versuch

„Was, um Himmels willen (oder: zum Teufel), bringt einen Menschen – in der Regel einen Mann – dazu, die absolute, diktatorische Macht in einem Staat zu übernehmen oder auch nur übernehmen zu wollen?“
ISBN 978-3-8497-0634-0 ca. 100 Seiten, Kt, 2026. Aufl. Erscheinungsdatum 10.03.2026
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Dieses Buch ist Teil des Themas Philosophie/Systemtheorie/Gesellschaft

Buchbeschreibung

„Was, um Himmels willen (oder: zum Teufel), bringt einen Menschen – in der Regel einen Mann – dazu, die absolute, diktatorische Macht in einem Staat zu übernehmen oder auch nur übernehmen zu wollen?“ Fritz B. Simon übernimmt nach Stalin und der Apparat und Wie Diktaturen funktionieren nun bewusst die Rolle eines Profilers, der nach typischen Unterscheidungsmustern in der Sozialisation und daraus sich entfaltender Eigenschaften der Persönlichkeit späterer Diktatoren forscht. Was sind die persönlichen Qualitäten, die man besitzen muss, um erfolgreich Diktator zu werden oder zu sein, absolute Macht zu ergreifen und zu erhalten? Mit Blick etwa auf das frühe Dreieck besonders dramatischer Beziehungen zu Mutter und Vater, auf Peers und Statuskämpfe und sich daraus entwickelnde Formen von Scham, Neid und Eifersucht wird erkennbar: Derlei Erfahrungen zeichnen in Beziehungsmustern von Diktatoren den Pfad von Graumausigkeit zu Grausamkeit. Aus früh erworbener Rachsucht und sich immer neu beweisen müssender, aber nie wirklich erfahrener Grandiosität wird der Diktator zum existenziellen Risiko für alle, die ihn umgeben – und ihn merkwürdigerweise unterstützen ...

Autor:innen

Fritz B. Simon

Fritz B. Simon, Dr. med., Professor für Führung und Organisation / Universität Witten/Herdecke; Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut; langjähriger Vizepräsident des Europäischen Familientherapie-Verbands (EFTA) und der Deutsch-Chinesischen Akademie für Psychotherapie. Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 39 Büchern, die in 15 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984, mit Helm Stierlin und Ulrich Clement), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Meine Psychose, mein Fahrrad und ich (1990), Radikale Marktwirtschaft (1992, mit CONECTA), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999, mit Christel Rech-Simon), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005, mit Rudi Wimmer und Torsten Groth), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), „Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011, mit Margarete Haas-Wiesegart und Zhao Xudong), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014), Formen. Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen (2018), Anleitung zum Populismus oder: Ergreifen Sie die Macht! (2019), Der Streit ums Nadelöhr. Körper, Psyche, Soziales, Kultur. Wohin schauen systemische Berater? (2019, mit Jürgen Kriz), Lockdown: Das Anhalten der Welt (2020, mit Heiko Kleve und Steffen Roth), Formen (reloaded). Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen (2022), Stalin und der Apparat. Die Organisation der Diktatur und die Psyche des Diktators (2023), Die kommenden Diktaturen (2024), Gewalt gegen sich selbst – paradoxe Formen des Widerstands (2025), Wie Diktaturen funktionieren. Muster die verbinden – Ein Katalog (2025), Mittelmaß und Eifersucht. Profiling des Diktators – Ein Versuch (2026).

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„Was, um Himmels willen (oder: zum Teufel), bringt einen Menschen – in der Regel einen Mann – dazu, die absolute, diktatorische Macht in einem Staat zu übernehmen oder auch nur übernehmen zu wollen?“ Fritz B. Simon übernimmt nach Stalin und der Apparat und Wie Diktaturen funktionieren nun bewusst die Rolle eines Profilers, der nach typischen Unterscheidungsmustern in der Sozialisation und daraus sich entfaltender Eigenschaften der Persönlichkeit späterer Diktatoren forscht. Was sind die persönlichen Qualitäten, die man besitzen muss, um erfolgreich Diktator zu werden oder zu sein, absolute Macht zu ergreifen und zu erhalten? Mit Blick etwa auf das frühe Dreieck besonders dramatischer Beziehungen zu Mutter und Vater, auf Peers und Statuskämpfe und sich daraus entwickelnde Formen von Scham, Neid und Eifersucht wird erkennbar: Derlei Erfahrungen zeichnen in Beziehungsmustern von Diktatoren den Pfad von Graumausigkeit zu Grausamkeit. Aus früh erworbener Rachsucht und sich immer neu beweisen müssender, aber nie wirklich erfahrener Grandiosität wird der Diktator zum existenziellen Risiko für alle, die ihn umgeben – und ihn merkwürdigerweise unterstützen ...

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Fritz B. Simon, Dr. med., Professor für Führung und Organisation / Universität Witten/Herdecke; Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut; langjähriger Vizepräsident des Europäischen Familientherapie-Verbands (EFTA) und der Deutsch-Chinesischen Akademie für Psychotherapie. Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 39 Büchern, die in 15 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984, mit Helm Stierlin und Ulrich Clement), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Meine Psychose, mein Fahrrad und ich (1990), Radikale Marktwirtschaft (1992, mit CONECTA), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999, mit Christel Rech-Simon), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005, mit Rudi Wimmer und Torsten Groth), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), „Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011, mit Margarete Haas-Wiesegart und Zhao Xudong), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014), Formen. Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen (2018), Anleitung zum Populismus oder: Ergreifen Sie die Macht! (2019), Der Streit ums Nadelöhr. Körper, Psyche, Soziales, Kultur. Wohin schauen systemische Berater? (2019, mit Jürgen Kriz), Lockdown: Das Anhalten der Welt (2020, mit Heiko Kleve und Steffen Roth), Formen (reloaded). Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen (2022), Stalin und der Apparat. Die Organisation der Diktatur und die Psyche des Diktators (2023), Die kommenden Diktaturen (2024), Gewalt gegen sich selbst – paradoxe Formen des Widerstands (2025), Wie Diktaturen funktionieren. Muster die verbinden – Ein Katalog (2025), Mittelmaß und Eifersucht. Profiling des Diktators – Ein Versuch (2026).

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