Gewalt gegen sich selbst – Paradoxe Formen des Widerstands

Warum tun Menschen sich selbst in unterschiedlichsten Formen Gewalt an? Simon richtet den Blick auf die kontextspezifischen, sozialen Wirkungen und Funktionen von Autoaggression und Autodestruktion. Gewaltakte lassen sich dann als Akte der Insubordination verstehen, als paradoxe Form des Widerstands.
Dieses Buch ist Teil der Reihe update gesellschaft und des Themas Gesellschaft, Philosophie, Systemtheorie.
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Das Buch

Warum tun Menschen sich selbst in unterschiedlichsten Formen und Kontexten Gewalt an? Diese Frage wird meist aus psychodynamischer Sicht angegangen und zu beantworten versucht. Mit erhellenden Ergebnissen. Fritz B. Simon richtet nun den Blick auf dabei nicht belichtete Aspekte: die kontextspezifischen, sozialen Wirkungen und Funktionen von Autoaggression und Autodestruktion und die damit verbundenen sozialen Dynamiken. Der systemtheoretisch orientierte Zugang erweist dabei einmal mehr seine Vorteile – analytisch und konkret: „So hab ich das noch nicht gesehen.“
Simon wählt für seinen Essay einen Beobachtungsfokus, der – jenseits vorhandener individueller Intentionen und Motivationen – Gewaltakte von Individuen gegen sich selbst als besondere Akte der Insubordination verstehbar macht. Als paradoxe Form des Widerstands in unterschiedlichen sozialen Systemen, in denen der Einzelne unmittelbar Machtverhältnissen unterworfen ist: politische Systeme (Staaten), Organisationen, Familien, Religionsgemeinschaften.

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Pressestimmen & Rezensionen

„Wer sich mit der Frage befassen will, wie Autoaggression auf die Veränderung verschiedener sozialer Systeme wirken will, der kommt um diesen Essay nicht herum. Er eignet sich als überblicksartiger Einstieg zum Thema, da er verschiedenste Formen anschaulich, knapp und präzise erläutert. Es bleibt daher abschließend zu hoffen, dass sich viele Untersuchungen an dieses Einstiegswerk anschließen. Gedankenanstöße vermittelt der Band genügend.“
Ronny Noak, Socialnet.de

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