
Ambivalenz, System und Erfolg
Provokationen postmoderner Sozialarbeit
160 Seiten, Kt, 2007
€ 17,95
ISBN 978-3-89670-558-7
Inhaltsverzeichnis · Leseprobe
Der gesellschaftliche Wandel und der Umbau des Sozialstaates stellen die sozialarbeiterische Theorie und Praxis vor neue Herausforderungen: Sie müssen die klassischen Wege verlassen, ohne zu wissen, wo die neuen verlaufen und wohin sie führen. Wie ist unter diesen komplexen Bedingungen erfolgreiche Soziale Arbeit möglich?
Heiko Kleve schreibt die Theorie der Sozialen Arbeit fort. Dabei reflektiert er nicht nur Vielfalt, Uneindeutigkeit und Ambivalenzen. Vielmehr beschreibt er, wie Soziale Arbeit den Herausforderungen durch die Transformation des Sozialstaates erfolgreich begegnen kann. Dazu gehört u. a., mit knapper werdenden Mitteln effektiv und effizient umzugehen.
Die Verbindung aus theoretischer Reflexion und praktischen Fragen der Umsetzung zeichnet dieses Buch aus.
Rezension zu diesem Buch
Ein provokatives Buch.
Norbert Mette (Publik-Forum. Zeitung kritischer Christen, 10.10.2008, Nr. 19)
Wer in die Welt des Autors eintaucht, wird höchstwahrscheinlich damit belohnt, etwas unterschwellig Wahrgenommenes plötzlich verbalisiert und theoretisch begründet vorzufinden. Ein Vorgang, welcher das Bewusstsein für gewisse Prozesse schärfen und den beruflichen Alltag beleben kann.
Barbara Schmid (Infostelle ZHAW, ab 04.06.2008)
Kleve verzichtet auf Moralisierungen und ersetzt dies durch eine durchaus provokante Nüchternheit. An die Stelle der Moral wird ein zutiefst moderner, vielleicht sogar postmoderner Begriff gesetzt, der nicht nur für die Soziale Arbeit an sich, sondern auch für die dort operierenden Organisationen folgenreich ist: Ambivalenz.
Es sind vor allem zwei Punkte, die das Buch bemerkenswert machen. Zunächst verblüfft ein durchweg instruktiver, reflektierter und handlungsanregender Duktus, der selten geworden ist. Weiterhin imponiert die Balance, die zwischen tiefgründiger und vielschichtiger Reflexion aktueller und akuter Situationen einerseits und einer verständlichen und klaren Sprache andererseits aufgebaut und durchgehalten wird.
Ralf Wetzel (OrganisationsEntwicklung, 1/2008)
Heiko Kleve hat bis zum Schluss durchgehalten, was auch ich fürs Lernern sehr nützlich finde: die Provokation (oder Verstörung' in der Sprache der systemisch-konstruktivistischen Interventionslehre).
In den Bibliotheken der einschlägigen Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit sollte das Buch in mehreren Exemplaren vorhanden sein und in allen Lehrveranstaltungen zur Sozialarbeitswissenschaft als Pflichtlektüre ausgewiesen sein.
Hans-Peter Heekerens (www.socialnet.de, 07.05.2007)
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Ronny Lindner (www.sozialarbeit.ch, 08.05.2007)

Heiko Kleve
Heiko Kleve, Prof. Dr., Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge, Soziologe, Sozialwissenschaftler (Dr. phil. in Soziologie), Mediator, systemischer Berater, Case Manager/Case-Management-Ausbilder, Supervisor. Professor für soziologische und sozialpsychologische Rahmenbedingungen sowie Fachwissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam; seit 2006 wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Beratung und Supervision (IBS) Aachen.
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