- + ≠ #kulturlǝsɥɔǝʍ ¯\_(ツ)_/¯

2007 notierte Prof. Dr. Dirk Baecker in "Studien zur nächsten Gesellschaft": "Wir haben es mit nichts Geringerem zu tun als mit der Vermutung, dass die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen hat wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks." Eine ausserordentlich produktive Vermutung: Ein Wechsel des dominanten Kommunikationsmediums als Anlass zu einem Kulturwechsel? Spielerisch werden hier die Elemente dieser "Nächsten Kulturform" gesammelt:

- Sprache + Schrift ≠ Buchdruck #Computer ¯\_(ツ)_/¯ - + ≠ #kulturlǝsɥɔǝʍ

Dieser #Kulturwechsel wird seit Generationen von Weltgesellschaft beschrieben, erklärt, erwartet. Paradigmenwechsel. Wendezeit. Titel ändern sich. Wer will daran zweifeln, dass eine "Nächste Antwort" auf "Die Soziale Frage" auf Widerstand trifft? Seydel listete solch beharrende Verhältnisse als "Dickhäuter" auf: NZZ vom 18. April 2020, Seite 7. Wenn die Reichsten der Reichen Unternehmen mit den Mitteilungen des Ausnahmezustandes durch Corona-Pandemie 2020 "The Great Reset" ausgerufen haben, meinte dies wohl insbesondere die Zurücksetzung der "Gesellschaft der Gesellschaft" auf die Narrative der Moderne, welche die Narren so erfolgreichst genarrt haben. Die nächste naheliegende Panik wird am 9. Juli 2021 geübt: Sie heisst #CyberPolygon. "Management by Fear". Seit 200 Jahren nennen es die Narren Demokratie. Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist dokumentierte Praxis. In jeder universitären Bibliothek kostenfrei einsehbar.

Stefan M. Seydel ist Sozialarbeiter und arbeitet am Sozialen. Er ist besser bekannt unter nervigsten Social-Media-Accounts @sms2sms (das Schweizer Radio und Fernsehen erklärt), wurde mehrfach ausgezeichnet für seine Arbeit - auf gobalem Level insb. durch seine Mitarbeit bei rocketboom.com. Sein erster Auftritt in der Welt der Kunst fand auf Einladung der Royal Academy of Arts in London statt, darauf folgte eine Einzelausstellung in der Crypta an der Spiegelgasse 1 in Zürich: Dem Geburtsort von DADA. Er schöpft aus der langen Geschichte, den Beziehungen, den reichen Ressourcen des Carl-Auer-Verlags und dokumentiert seine Gedankengänge meist in Bewegtbildern in seinem täglichen #SNAPeriement auf WikiDienstag.ch (falls Google und Youtube den Account nicht schon wieder gelöscht oder gesperrt hat). Seydel - wie Carl Auer - ein Kind vom Südufer Bodensee, Bürger von Gottlieben mit deutschen Wurzeln und italienischem Pass, ein träumender Europäer, lebte 12 Jahre in Berlin und 6 Jahre in Zürich-Hottingen. Heute ist er in seiner Wahlheimat im Vitg des Klosters, der Hochburg der Rätoromanischen Schweiz, Dissent.is/Mustér, dort wo seit jeher weisse und schwarze Lawinen ins Tal donnern und Autarkie-Wirtschaft kein PR-Begriff von Standortmarketing ist.

Buchvernissage: #PaulWatzlawick-Festival 2020 | Stefan M. Seydel/sms (Wikipedia) | Work in Progress: WikiDienstag.ch/WhtsNxt ProdUsing #DataLiteracy | "Wer publiziert, ist ein Verräter"

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