Meine Psychose, mein Fahrrad und ich
Fritz B. Simon

Meine Psychose, mein Fahrrad und ich

Zur Selbstorganisation der Verrücktheit

295 Seiten, 31 Abb., Kt, 13. Aufl. 2012 24,95 € ISBN 978-3-89670-461-0 Thema: Systemische Therapie, Psychiatrie Ein Buch über die Beziehung von Geist und Körper, Wahn und Wirklichkeit. Es handelt von Paradoxien und den Tricks, sie zum Verschwinden zu bringen, der Entstehung von Zeit, Ordnung... Weiterlesen
Der grundlegende Einführungs- und Lehrtext in die neuere Systemtheorie und den Radikalen Konstruktivismus

Ein Buch über die Beziehung von Geist und Körper, Wahn und Wirklichkeit. Es handelt von Paradoxien und den Tricks, sie zum Verschwinden zu bringen, der Entstehung von Zeit, Ordnung und Chaos, den merkwürdigen Verstrickungen des Fühlens im Denken, von Milch, freien Gedanken, Miss Elli, der Evolution der Hinkelkästen, von Segeln und Fussball, ganz vielen Autos, persönlicher Verantwortung, der Unwissenschaftlichkeit des Suchens nach Ursache und Schuld, von Selbstorganisation, Hemden mit Krokodilen, Zen sowie Psychiatern und anderen Verrückten.

Es zeigt den Unterschied zwischen Logik und Leben, der dazu führt, dass Weltbilder gelegentlich nicht zur Welt passen, und es singt ein Loblied auf unsere Ambivalenzen. Die Entstehung von Verrückheit wird so schließlich ganz vernünftig als ein Ergebnis der Politik des Familienlebens, der tragischen und absurden Dramen der Kämpfe um Autonomie und Abhängigkeit des Wechselspiels von Liebe und Hass erklärbar und berechenbar.

Vor allem aber ist dies ein einzigartiges Lehr- und Übungsbuch systemischen Denkens.

Fritz B. Simon
Fritz B. Simon

Fritz B. Simon, Dr. med., Univ.-Prof.; Studium der Medizin und Soziologie; Psychiater und Psychoanalytiker, systemischer Familientherapeut und Organisationsberater. Forschungsschwerpunkt: Organisations- und Desorganisationsprozesse in psychischen und sozialen Systemen. Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 29 Büchern, die in 14 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Radikale Marktwirtschaft (1992), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), „Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014).

Homepage

Georg Milzner aus Münster (25.04.2007)

Das Buch erscheint mir amüsant und klug zugleich, passend also zu dem Motto von Lichtenberg, unter dem es steht: „Statt zu sagen ,Ich denke‘, sollten wir sagen ,Es denkt?‘ wobei das ,Es‘ genauso verwendet werde wie in ,Es blitzet‘.“

Prof. Dr. Michael B. Buchholz aus Göttingen (25.04.2007)

Das Buch ist witzig, klug und entwickelt eine intelligente Kritik am psychiatrischen Diagnosefetischismus – und zeigt, wie man dennoch hilfreich handeln kann.

3 verwandte Artikel

22 weitere Artikel von diesem Autor

117 weitere Artikel zum Thema Systemische Therapie