Gerhard Dieter Ruf

Depression und Dysthymia

192 Seiten, Kt, 24,95 € ISBN 978-3-8497-0078-2 Thema: Psychiatrie, Systemische Therapie und Beratung Reihe: Störungen systemisch behandeln Depressionen gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen und sind die häufigste Ursache für Frühberentung. Klassische medizinische Erklärungs- und... Weiterlesen

Depressionen gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen und sind die häufigste Ursache für Frühberentung. Klassische medizinische Erklärungs- und Behandlungsmodelle scheinen daran nichts zu ändern.

Der Psychiater Gerhard Dieter Ruf plädiert für ein Verständnis, das Depressionen und chronische Verstimmungen nicht nur biologisch, sondern auch unter sozialen Aspekten betrachtet. Die „Krankheit“ erscheint dann nicht als unausweichliches Schicksal, sondern kann als Ausdruck nicht stimmiger Lebensumstände Sinn gewinnen. Systemische Therapie versucht, solche alternativen Sichtweisen anzubieten, sie auf Gültigkeit zu prüfen und für Klienten fruchtbar zu machen.

Dieses Buch macht die psychischen und sozialen Muster bei Depression und Dysthymia deutlich und stellt die entsprechenden systemischen Therapiemethoden vor. Fallbeispiele illustrieren die ambulante Praxis, aktuelle wissenschaftliche Erklärungen vertiefen die Theorie, wo das notwendig ist. Ergänzend zum Buch stehen Therapiekarten mit konkreten Interventionen zum Download zur Verfügung.

„Dieses Buch des theoretisch wie praktisch gleichermaßen versierten Gerhard Dieter Ruf kann man für bereits praktizierende wie auch für Systemtherapeuten in Ausbildung nur wärmstens empfehlen. Nach einer konzisen Zusammenfassung des systemischen Störungsmodells für Depression und Dysthymie gibt der Autor einen umfassenden Überblick über die Methoden und Techniken, die einer systemischen antidepressiven Therapie zur Verfügung stehen. Eine Fülle kreativer Ideen und Vorschläge, die durch instruktive Fallvignetten veranschaulicht werden, belegt die Praktikabilität des systemischen Störungsmodells in unterschiedlichen Kontexten und Settings.Therapeuten kann das Buch davor bewahren, angesichts der Weigerung ihrer Patienten, sich effektiv helfen zu lassen, deren Hilfs- und Hoffnungslosigkeit zu übernehmen.“Roland Schleiffer, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln

Zusatzmaterial erhältlich

Gerhard Dieter Ruf, © Iris Bach
© Iris Bach

Gerhard Dieter Ruf, Dr. med., Studium der Medizin in Tübingen, Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie in den Kliniken Ludwigsburg und Weinsberg, Oberarzttätigkeit in Weinsberg, Leitung einer Abteilung der Rhein-Haardt-Klinik Bad Dürkheim, Fachklinik für Suchterkrankungen. Seit 1991 eigene Praxis in Asperg. Systemischer Therapeut (IGST, SG, DGSF), Lehrender (DGSF) am Bodensee-Institut für Systemische Therapie und Beratung. Schwerpunkte: systemische Psychiatrie, systemische Therapie bei psychischen Störungen, Psychotherapie bei Psychosen.

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