Brigitte Hüllemann

Einführung in die Traumatherapie

128 Seiten, Kartoniert, ca. 14,95 € ISBN 978-3-8497-0267-0 Vorankündigung Thema: Systemische Therapie und Beratung, Psychiatrie Reihe: Carl-Auer Compact Etwa siebzig Prozent der Erwachsenen machen im Lauf ihres Lebens auf die eine oder andere Weise eine traumatische Erfahrung. Die häufigste krankhafte Folge ist die Posttraumatische... Weiterlesen

Etwa siebzig Prozent der Erwachsenen machen im Lauf ihres Lebens auf die eine oder andere Weise eine traumatische Erfahrung. Die häufigste krankhafte Folge ist die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Die Betroffenen verändern ihre Stimmung grundlegend ins Negative, haben intensive, quälende Gedanken und ein permanentes Gefühl von immenser Gefahr. Sie leiden unter Schlafstörungen, erhöhter Wachsamkeit und vermeiden äußere Reize, die mit dem Trauma in Zusammenhang stehen.

Brigitte Hüllemann beschreibt neurophysiologische und psychologische Reaktionen nach Traumta und erläutert die PTBS-Diagnostik und und deren Behandlung. Therapeutische Interventionen kurz nach einem akuten Trauma sind vor allem psychologische Methoden, Stressmanagement und pharmakologische Behandlung. Therapien bei verzögerter Symptomatik bzw. nach chronischer Traumatisierung sind vor allem Psychoedukation, Emotionsregulierung, körperbezogene und kognitive Methoden. Dabei zielt die Therapie darauf ab, das Traumaereignis in die Lebensgeschichte des Patienten einzubinden und es in seiner Bedeutung zu verändern.

Zielsetzung aller Therapiemöglichkeiten ist es, das Leben des Patienten im Alltag zu stabilisieren, sein selbstzerstörerisches Verhalten zu reduzieren und seine furchtbare Einsamkeit und Verzweiflung zu mindern.

Brigitte Hüllemann

Hüllemann, Brigitte, Dr. med; Fachärztin für Innere Medizin, Sport- und Sozialmedizin, Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin; Grundausbildung in tiefenpsychologischer Psychotherapie, Familientherapie, Paartherapie, Hypnotherapie nach Milton Erickson (Universität Tübingen, MEG-Institut Rottweil, Bernhard Trenkle), Ego-State-Therapie (nach Woltemade Hartmann Ph.D., Maggie Phillips Ph.D., Dr. Kai Fritzsche), Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) (nach Dr. Michael Bohne); Imaginative Traumatherapie (PITT) (nach Prof. Dr. Luise Reddemann; EMI und Impact Therapy nach Danie Beaulieu Ph.D.). Im Rahmen der psychotherapeutischen Tätigkeit Workshops und Vorträge auf nationaler und internationaler Ebene in Psychoonkologie und Traumatherapie; Im Rahmen der internistischen Tätigkeit Vorträge und Workshops auf nationaler und internationaler Ebene über „Die Frühintegration von Krebspatienten“ (Projekt des WHO Projektes „Health Promoting Hospitals (HPH).

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