Brigitte Hüllemann

Einführung in die Traumatherapie

128 Seiten, Kartoniert, 2019 14,95 € ISBN 978-3-8497-0267-0 Thema: Systemische Therapie und Beratung, Psychiatrie Reihe: Carl-Auer Compact Etwa siebzig Prozent der Erwachsenen machen im Lauf ihres Lebens auf die eine oder andere Weise eine traumatische Erfahrung. Die häufigste krankhafte Folge ist die Posttraumatische... Weiterlesen

Etwa siebzig Prozent der Erwachsenen machen im Lauf ihres Lebens auf die eine oder andere Weise eine traumatische Erfahrung. Die häufigste krankhafte Folge ist die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).

Brigitte Hüllemann beschreibt die neurophysiologischen und psychologischen Reaktionen nach Traumata und erläutert die PTBS-Diagnostik sowie verschiedene Behandlungsansätze. Für therapeutische Interventionen kurz nach einem akuten Trauma sind das vor allem psychologische Methoden, Stressmanagement und eine pharmakologische Behandlung. Bei verzögerter Symptomatik bzw. nach chronischer Traumatisierung stützt sich die Therapie überwiegend auf Psychoedukation, Emotionsregulierung sowie körperbezogene und kognitive Methoden. Dabei zielt die therapeutische Begleitung darauf ab, das Leben des Patienten im Alltag zu stabilisieren, das Traumaereignis in seiner Bedeutung zu verändern und in die Lebensgeschichte einzubinden.

Diese Einführung vermittelt die Grundprinzipien der Traumatherapie allen professionellen Helfern, die auf die eine oder andere Weise mit dem Thema konfrontiert sind. Neben Psychologen, Ärzten und Seelsorgern profitieren auch Notfallhelfer, Sozialarbeiter und Berater von der langjährigen klinischen und praktischen Erfahrung der Autorin.

Brigitte Hüllemann

Hüllemann, Brigitte, Dr. med; Fachärztin für Innere Medizin, Sport- und Sozialmedizin, Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin; Grundausbildung in tiefenpsychologischer Psychotherapie, Familientherapie, Paartherapie, Hypnotherapie nach Milton Erickson (Universität Tübingen, MEG-Institut Rottweil, Bernhard Trenkle), Ego-State-Therapie (nach Woltemade Hartmann Ph.D., Maggie Phillips Ph.D., Dr. Kai Fritzsche), Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) (nach Dr. Michael Bohne); Imaginative Traumatherapie (PITT) (nach Prof. Dr. Luise Reddemann; EMI und Impact Therapy nach Danie Beaulieu Ph.D.). Im Rahmen der psychotherapeutischen Tätigkeit Workshops und Vorträge auf nationaler und internationaler Ebene in Psychoonkologie und Traumatherapie; Im Rahmen der internistischen Tätigkeit Vorträge und Workshops auf nationaler und internationaler Ebene über „Die Frühintegration von Krebspatienten“ (Projekt des WHO Projektes „Health Promoting Hospitals (HPH).

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