Nils Greve, Thomas Keller, Gianfranco Cecchin, Steve de Shazer, Kurt Ludewig, Wilhelm Rotthaus, Jochen Schweitzer, Helm Stierlin

Systemische Praxis in der Psychiatrie

eBook (PDF) 2010 14,95 € ISBN 978-3-89670-644-7 Thema: Psychiatrie Systemische Arbeitsformen wurden ursprünglich in der Arbeit mit schweren psychiatrischen Störungen entwickelt und eignen sich für die Psychiatrie aus mehreren Gründen in besonderer... Weiterlesen eBook erhältlich bei:

Systemische Arbeitsformen wurden ursprünglich in der Arbeit mit schweren psychiatrischen Störungen entwickelt und eignen sich für die Psychiatrie aus mehreren Gründen in besonderer Weise:

- Sie sind ausgesprochen ökonomisch im Hinblick auf das Verhältnis von zeitlichem Aufwand und Ergebnis.
- Sie lassen sich flexibel auf die Arbeit mit Einzelpersonen, mit Paaren und Familien sowie mit größeren Systemen anwenden.
- Sie sind gut kompatibel mit anderen Therapiestilen und Ideensystemen.

Die Beiträge dieses Bandes zeigen auf vielfältige Weise die Chancen auf, die systemisches Arbeiten in der Psychiatrie eröffnet. Das Buch führt dabei Praktiker aus Deutschland, Italien, den skandinavischen Ländern und den USA zusammen und vereinigt auch dadurch Perspektiven aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Nils Greve

Nils Greve Dipl.-Psych., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Vorsitzender des Psychosozialen Trägervereins Solingen und der Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland (AGpR). Arbeitsschwerpunkte: Integration von Klinik- und Gemeindepsychiatrie, Aufbau Gemeindepsychiatrischer Verbünde, psychotherapeutische Arbeit in psychiatrischen Kontexten, bedürfnisangepasste Behandlung psychischer Störungen und Psychopharmaka-Behandlung. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenbeiträge, Mitautor des Buches „Umgang mit Psychopharmaka“.

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Thomas Keller

Thomas Keller Dr., Psychiater und Psychotherapeut, Pionier der systemischen Arbeit in psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Einrichtungen, arbeitet nach vier Jahrzehnten in institutionellen Einrichtungen heute in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Einzel-, Paar- und Familientherapie, Beratung und Organisationsentwicklung sowie in der therapeutischen Aus- und Weiterbildung. Autor zahlreicher Bücher und wissenschaftlicher Arbeiten, Vorträge und Seminare im In- und Ausland.

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Gianfranco Cecchin

Gianfranco Cecchin, (1932–2004), M. D., war Mitbegründer der Mailänder Schule der systemischen Therapie. Als Kodirektor des Centro Milanese Di Terapia Della Famiglia in Mailand wurde er durch seine Pionierarbeit in der Familientherapie weltweit bekannt. Er ist Autor bzw. Koautor zahlreicher Artikel und Bücher, unter anderem des Klassikers „Respektlosigkeit. Provokative Strategien für Therapeuten“ (zus. mit Wendel A. Ray und Gerry Lane).

Steve de Shazer

Steve de Shazer (1940–2005), Ph. D., Gründer des Brief Family Therapy Center (BFTC) in Milwaukee, Wisconsin; entwickelte und forschte zu lösungsorientierten, kurzzeittherapeutischen Verfahren auf der Grundlage Erickson‘scher und systemischer Interventionen sowie der Philosophie Wittgensteins und Derridas. Veröffentlichungen u. a.: „Der Dreh. Überraschende Wendungen und Lösungen in der Kurzzeittherapie“ (13. Aufl. 2015), „Das Spiel mit Unterschieden. Wie therapeutische Lösungen lösen“ (6. Aufl. 2009), „Mehr als ein Wunder. Lösungsfokussierte Kurztherapie heute“ (6. Aufl. 2018).

Kurt Ludewig, © V. Khaptinskiy
© V. Khaptinskiy

Kurt Ludewig, Dr. phil., Diplom-Psychologe; systemischer Therapeut und Supervisor. 1974–2004 klinische Tätigkeit an den Unikliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamburg und Münster. Seit 2008 selbstständige Tätigkeit als Supervisor und Lehrer. Gründungsvorsitzender des Instituts für systemische Studien Hamburg (1984-1996) und der deutschen Systemischen Gesellschaft (1993-1999). 2001–2005 Vorstandsmitglied der Kammer der Nationalen Organisationen an der European Family Therapy Association (EFTA). Publikationen u. a.: „Einführung in die theoretischen Grundlagen der Systemischen Therapie“ (2., akt. Aufl. 2009) und „Entwicklungen systemischer Therapie“ (2013). Schwerpunkte: Systemische Therapie, Beratung und Supervision mit Einzelnen, Paaren und Familien.

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Wilhelm Rotthaus, © Foto Heers | Bergheim
© Foto Heers | Bergheim

Wilhelm Rotthaus, Dr. med., hat neben dem Studium der Medizin in Freiburg, Paris und Bonn und dem der Musik in Köln Ausbildungen in klientenzentrierter Gesprächstherapie, klientenzentrierter Spieltherapie und Systemtherapie absolviert. Von 1983 bis 2003 war er Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Wozu erziehen“ (7. Aufl. 2010), „Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ (4. Aufl. 2013), „Ängste von Kindern und Jugendlichen“ (2015) und „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ (2017).

Jochen Schweitzer

Jochen Schweitzer, Prof. Dr. rer. soc., Dipl.-Psych.; Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg; Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Schwerpunkte: Kreative Therapiemethoden, Dialog mit anderen Therapieschulen, Familientherapie in Jugendhilfe, Psychiatrie und Psychosomatik, Organisationsentwicklung im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen.

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Helm Stierlin, © Milly Orthen
© Milly Orthen

Helm Stierlin, Prof. em., Dr. med. et phil., geb. 1926 in Mannheim, arbeitete zwischen 1955 und 1974 an verschiedenen psychiatrischen Kliniken und Forschungsinstituten, vor allem in den USA, wo er zum Psychoanalytiker ausgebildet wurde. Dazwischen nahm er Professuren und Gastdozenturen an verschiedenen amerikanischen Universitäten sowie in Neuseeland und Australien wahr. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 war er ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: psychotische und psychosomatische Störungen, der Ablösungsprozess der Adoleszenz, systemische Familientherapie, psychohistorische Studien. 1985 erhielt er den renommierten Distinguished Professional Contribution to Family Therapy Award der American Association for Marriage and Family Therapy. Helm Stierlin war Mitbegründer und bis 1995 Mitherausgeber der Zeitschrift „Familiendynamik“. Daneben veröffentlichte er über 280 wissenschaftliche Arbeiten und dreizehn Bücher, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, darunter „Nietzsche, Hölderlin und das Verrückte“, „Krebsrisiken – Überlebenschancen“ und „Gerechtigkeit in nahen Beziehungen“.

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