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Wilhelm RotthausListe aller Autor:innen

Wir können und müssen uns neu erfinden

Am Ende des Zeitalters des Individuums – Aufbruch in die Zukunft

Das Zeitalter des Individuums scheint zu Ende zu gehen. Was ist zu tun? Der zentrale Ansatz dieses Buches lautet: Was wir heute für selbstverständlich halten, ist das Ergebnis von Entwicklungen, Umbrüchen und Entscheidungen; es versteht sich nicht von selbst. Wilhelm Rotthaus bringt seine gesamte psychiatrische, wissenschaftliche und historische Expertise in dieses Buch ein und lässt einen neuen Raum des Denkens und Forschens entstehen.
ISBN 978-3-8497-0410-0 189 Seiten, Kt, 2021. Aufl. Erscheinungsdatum 22.10.2021
  • Rüttelt an vermeintlichen Gewissheiten unseres Selbstverständnisses

  • Lässt verstehen, wie und warum das Individuum so wichtig wurde

  • Zeigt Wege, die Grenzen des Egos zu überwinden

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Buch
eBook
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Dieses Buch ist Teil der Reihe Systemische Horizonte und des Themas Philosophie/Systemtheorie/Gesellschaft

Buchbeschreibung

Das Zeitalter des Individuums scheint zu Ende zu gehen. Was ist zu tun? Der zentrale Ansatz dieses Buches lautet: Was wir heute für selbstverständlich halten, ist das Ergebnis von Entwicklungen, Umbrüchen und Entscheidungen; es versteht sich nicht von selbst. Als Systemiker begnügt sich Rotthaus – anders als viele prominente und weniger prominente „Zukunftsforscher“ – nicht mit starken Behauptungen und scheinbar unbezweifelbaren Visionen. Er geht zuerst der bedeutenden Frage auf den Grund, wie es vom Mittelalter bis zur sogenannten „Neuzeit“ überhaupt dazu kam, dass dem Individuum eine solche Wichtigkeit zugeschrieben wurde und immer noch wird. Die technisch-wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung wurden vielfach als positiv erlebt. Es gibt aber weit mehr dramatische Folgen dieses Wandels. Sie haben zu den massiven Problemen geführt, mit denen wir heute leben und die uns als nahezu unlösbar erscheinen. Unlösbar sind sie aber nur dann, wenn wir sie mit der gleichen Logik angehen, über die wir sie in unsere Welt eingeführt haben. Das heißt: Wir müssen uns von der Ego-Orientierung verabschieden. Wilhelm Rotthaus bringt seine gesamte psychiatrische, wissenschaftliche und historische Expertise in dieses Buch ein. Er zeigt sich dabei nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern bezieht auch wichtige Beiträge und Gedanken von Philosophinnen und Soziologinnen ein, die bislang viel zu wenig Beachtung gefunden haben. Von Kapitel zu Kapitel entsteht so ein neuer Raum des Denkens und Forschens.

Auszeichnungen und Stimmen

„Das Buch liefert eine neue Perspektive und Hoffnung für die erforderlichen Veränderungen. Es erhält daher eine unbedingte Leseempfehlung. Ich stimme Rotthaus zu: Wir können und müssen uns neu erfinden!“ - Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung

„Wilhelm Rotthaus hat einen wichtigen weiteren Versuch unternommen, die gesellschaftspolitische Relevanz systemischer Perspektiven zu verdeutlichen. Und, so die Hoffnung, zu einem erkennbaren gesellschaftlichen Wandel beizusteuern.“ - Systeme

„Irritationen sind wichtig, betont der Herausgeber der Reihe auf der ersten Seite, in der das Buch von Rotthaus erschienen ist, und reklamiert einen „Wechsel der Perspektiven und Beobachtungsweisen“, schlägt ihn als „Denkstil“ vor, der „Kreativität begünstigt.“ Das leistet Rotthaus zweifelsfrei, und zwar in einer leser:innenfreundlichen Sprache, reiht sich ein in die breiter werdende Phalanx von Wissenschaftler:innen, die unter einer wie auch immer kritischen Optik Zeit und Umstände ausleuchten, mehr oder minder zaghaft an die Tür der Systemtranszendierung klopfen, ohne den Raum ernsthaft verlassen zu wollen. Sein Gegenstand ist das Individuum, er kreist es ein, indem er vor allem historisch, aber auch philosophisch, soziologisch und sozialpsychologisch ausgewiesen sachkundig anleiht, geschuldet der Anlage seiner Schrift teilweise selektiv. Und Rotthaus provoziert Einreden bis Widerspruch, z.T. konfrontative, womit er dazu beiträgt, eine konstruktive Diskussion um Aufnahme von Zukunftsgestaltung in Gang zu halten, die für praktisch-emanzipatorisches Handeln unerlässlich ist.“ - socialnet.de

„Das Buch ist engagiert geschrieben und auch, wenn es an manche literarischen Vorbilder (z.B. Harari) eng anknüpft, ein wichtiger „Aufrüttler" Alles ist jederzeit verständlich und von angenehm überschaubarem Umfang. Das Weiterdenken und Schlussfolgern, darauf vertraut der erfahrene Therapeut Rotthaus, bleibt ohnehin den Leserinnen und Lesern lassen.“ - Systhema

„Mit diesem „Weckruf“ nutzt W. Rotthaus sein umfangreiches Wissen und seine vielseitige Erfahrung zu einer systemischen Impulsgebung für eine Transformation des heutigen westlichen Welt- und Selbstbildes hin zu einem wünschenswerten, neuen, planetar verträglicheren. Möge es uns anregen und ermutigen zu vielfältigen weiteren Impuls-gebungen, u.a. in Form von dranbleibenden Hinterfragungen und Narrativen von Visionen, die einem solchen neuen Welt- und Selbstbild eine Chance geben.“ - systemagazin

Autor:innen

Wilhelm Rotthaus

Wilhelm Rotthaus, Dr. med.; Studium der Medizin und der Musik; Ausbildungen in klientenzentrierter Gesprächstherapie, klientenzentrierter Spieltherapie und Systemtherapie. 1983–2004 Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Wozu erziehen“ (8. Aufl. 2017), „Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ (5. Aufl. 2021), „Ängste von Kindern und Jugendlichen“ (2. Aufl. 2021), „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ (2017) „Schulprobleme und Schulabsentismus“ (2019), „Ängste von Kindern und Jugendlichen. Erkennen, verstehen, lösen“ (2. Aufl. 2022), „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen. Erkennen, verstehen, vorbeugen“ (2020), „Fallbuch der Systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen“ (2020).

Für das Buch zur Verfügung gestelltes Zusatzmaterial.

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Buchbeschreibung

Das Zeitalter des Individuums scheint zu Ende zu gehen. Was ist zu tun? Der zentrale Ansatz dieses Buches lautet: Was wir heute für selbstverständlich halten, ist das Ergebnis von Entwicklungen, Umbrüchen und Entscheidungen; es versteht sich nicht von selbst. Als Systemiker begnügt sich Rotthaus – anders als viele prominente und weniger prominente „Zukunftsforscher“ – nicht mit starken Behauptungen und scheinbar unbezweifelbaren Visionen. Er geht zuerst der bedeutenden Frage auf den Grund, wie es vom Mittelalter bis zur sogenannten „Neuzeit“ überhaupt dazu kam, dass dem Individuum eine solche Wichtigkeit zugeschrieben wurde und immer noch wird. Die technisch-wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung wurden vielfach als positiv erlebt. Es gibt aber weit mehr dramatische Folgen dieses Wandels. Sie haben zu den massiven Problemen geführt, mit denen wir heute leben und die uns als nahezu unlösbar erscheinen. Unlösbar sind sie aber nur dann, wenn wir sie mit der gleichen Logik angehen, über die wir sie in unsere Welt eingeführt haben. Das heißt: Wir müssen uns von der Ego-Orientierung verabschieden. Wilhelm Rotthaus bringt seine gesamte psychiatrische, wissenschaftliche und historische Expertise in dieses Buch ein. Er zeigt sich dabei nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern bezieht auch wichtige Beiträge und Gedanken von Philosophinnen und Soziologinnen ein, die bislang viel zu wenig Beachtung gefunden haben. Von Kapitel zu Kapitel entsteht so ein neuer Raum des Denkens und Forschens.

Auszeichnungen und Stimmen

„Das Buch liefert eine neue Perspektive und Hoffnung für die erforderlichen Veränderungen. Es erhält daher eine unbedingte Leseempfehlung. Ich stimme Rotthaus zu: Wir können und müssen uns neu erfinden!“ - Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung

„Wilhelm Rotthaus hat einen wichtigen weiteren Versuch unternommen, die gesellschaftspolitische Relevanz systemischer Perspektiven zu verdeutlichen. Und, so die Hoffnung, zu einem erkennbaren gesellschaftlichen Wandel beizusteuern.“ - Systeme

„Irritationen sind wichtig, betont der Herausgeber der Reihe auf der ersten Seite, in der das Buch von Rotthaus erschienen ist, und reklamiert einen „Wechsel der Perspektiven und Beobachtungsweisen“, schlägt ihn als „Denkstil“ vor, der „Kreativität begünstigt.“ Das leistet Rotthaus zweifelsfrei, und zwar in einer leser:innenfreundlichen Sprache, reiht sich ein in die breiter werdende Phalanx von Wissenschaftler:innen, die unter einer wie auch immer kritischen Optik Zeit und Umstände ausleuchten, mehr oder minder zaghaft an die Tür der Systemtranszendierung klopfen, ohne den Raum ernsthaft verlassen zu wollen. Sein Gegenstand ist das Individuum, er kreist es ein, indem er vor allem historisch, aber auch philosophisch, soziologisch und sozialpsychologisch ausgewiesen sachkundig anleiht, geschuldet der Anlage seiner Schrift teilweise selektiv. Und Rotthaus provoziert Einreden bis Widerspruch, z.T. konfrontative, womit er dazu beiträgt, eine konstruktive Diskussion um Aufnahme von Zukunftsgestaltung in Gang zu halten, die für praktisch-emanzipatorisches Handeln unerlässlich ist.“ - socialnet.de

„Das Buch ist engagiert geschrieben und auch, wenn es an manche literarischen Vorbilder (z.B. Harari) eng anknüpft, ein wichtiger „Aufrüttler" Alles ist jederzeit verständlich und von angenehm überschaubarem Umfang. Das Weiterdenken und Schlussfolgern, darauf vertraut der erfahrene Therapeut Rotthaus, bleibt ohnehin den Leserinnen und Lesern lassen.“ - Systhema

„Mit diesem „Weckruf“ nutzt W. Rotthaus sein umfangreiches Wissen und seine vielseitige Erfahrung zu einer systemischen Impulsgebung für eine Transformation des heutigen westlichen Welt- und Selbstbildes hin zu einem wünschenswerten, neuen, planetar verträglicheren. Möge es uns anregen und ermutigen zu vielfältigen weiteren Impuls-gebungen, u.a. in Form von dranbleibenden Hinterfragungen und Narrativen von Visionen, die einem solchen neuen Welt- und Selbstbild eine Chance geben.“ - systemagazin

Autor:innen

Wilhelm Rotthaus

Wilhelm Rotthaus, Dr. med.; Studium der Medizin und der Musik; Ausbildungen in klientenzentrierter Gesprächstherapie, klientenzentrierter Spieltherapie und Systemtherapie. 1983–2004 Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Wozu erziehen“ (8. Aufl. 2017), „Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ (5. Aufl. 2021), „Ängste von Kindern und Jugendlichen“ (2. Aufl. 2021), „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ (2017) „Schulprobleme und Schulabsentismus“ (2019), „Ängste von Kindern und Jugendlichen. Erkennen, verstehen, lösen“ (2. Aufl. 2022), „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen. Erkennen, verstehen, vorbeugen“ (2020), „Fallbuch der Systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen“ (2020).

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