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Jochen Schweitzer, Christina Hunger-Schoppe, Rebecca Hilzinger, Hans LiebListe aller Autoren

Soziale Ängste

Das Buch beschreibt anschaulich, wie Menschen soziale Ängste entwickeln und wie sie sie überwinden können. Es verbindet Wissenschaft und Praxis – die Autoren stützen sich auf langjährige praktische Erfahrung und auf die Ergebnisse eines Forschungsprojekts. Ein „Werkzeugkasten“ systemischen Arbeitens.
ISBN 978-3-8497-0195-6 ca. 165 Seiten, Kt, 2020. Aufl. Erscheinungsdatum 15.09.2020
  • lenkt den Blick vom Einzelnen auf das System

  • fokussiert konsequent auf Ressourcen und Lösungen

  • gibt Sitzung für Sitzung detaillierte Anleitungen

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Buch
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Dieses Buch ist Teil der Reihe Störungen systemisch behandeln und der Themen Psychiatrie und Systemische Therapie und Beratung

Buchbeschreibung

Angststörungen bilden – neben Depressionen – die größte Gruppe therapiebedürftiger psychischer Störungen, und soziale Angst gilt darunter als die umfänglichste. Dieses Buch beschreibt anschaulich, wie Menschen soziale Ängste entwickeln und wie sie sie überwinden können. Im Mittelpunkt steht der Gedanke der Angst als Systemmitglied, das nicht nur Schwierigkeiten, sondern auch entscheidende Impulse für deren Lösung liefern kann. Die Autoren stützen sich zum einen auf ihre langjährige praktische Erfahrung, zum anderen auf die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojekts an der Universität Heidelberg. Beides führen sie zu einer systemtherapeutischen Behandlungsanleitung zusammen, die Einzel-, Familien- und Gruppengespräche in ca. 15 Sitzungen miteinander verbindet. Das therapeutische Vorgehen wird dabei Stunde für Stunde und an Fallbeispielen präzise beschrieben. Von diesem Konzept profitieren sowohl jüngere als auch erfahrene Psychotherapeuten: Die einen finden Orientierung in der detailliert beschriebenen Vorgehensweise, die anderen können ihren „Werkzeugkasten“ um zahlreiche kreative Verstehensansätze, Methoden und Settingkombinationen erweitern.

Auszeichnungen und Stimmen

"Systemisch und „Störung“ und Manual?
Allein diese potenziellen Gegensätze ließen mich neugierig auf dieses Buch werden.
Und obwohl ich erst nur „querlesen“ wollte, habe ich es dann sofort komplett gelesen und sehr genossen!
Dem Autorenteam gelingt es in beeindruckender Weise und vor allem sehr prägnant, die wichtigsten grundlegenden Informationen zu Sozialen Ängsten darzustellen und die bisherigen systemischen Ansätze und Zugänge, insbesondere aus dem Bereich der lösungsorientierten Kurzzeittherapie, dem Leser näher zu bringen. Was dann folgt, ist eine echte Überraschung: eben noch etwas abgeschreckt vom „Manualbegriff“, entfaltet sich nun ganz im Gegenteil entlang der sehr gut nachvollziehbaren Vorgehensweisen eine sehr hilfreiche Skizze Systemischer Therapie, die weit über dieses „Störungsbild“ hinaus ihren Nutzen haben kann.
Es ist eine absolut schlüssige Synthese der bisherigen „störungsspezifischen“ Interventionen aus den unterschiedlichen schon gut erprobten und evaluierten Ansätzen und wichtiger Basistechniken und Grundlagen des Systemischen Arbeitens. Alle einzelnen Ideen, Techniken und Vorschläge werden theoretisch eingeordnet und belegt und praktisch anwendungsorientiert erläutert. Auch die Verbindung von Forschung und Praxis kommt nicht zu kurz, immer mit einem konkreten Nutzen, z.B. die entwickelte systemische Adhärenzskala auch für die Praxis oder den Aus- und Weiterbildungsbereich zu nutzen. Für systemische Therapeutinnen und Therapeuten und interessierte Kolleginnen und Kollegen anderer Verfahren ist diese Buch eine absolute Leseempfehlung und in dieser speziellen, Möglichkeitsräume eröffnenden Form einer manualisierten Vorgehensweise ein sehr hilfreicher Orientierungsleitfaden." - Björn Enno Hermans

"Dieses Buch schafft eine für Praktiker ideale Verbindung von Empirie und Praxis. Bewährte systemische Haltungen und Methoden und ein idealtypisches Vorgehen zur Behandlung sozialer Ängste werden hier anhand eines Forschungsprojektes anschaulich beschrieben. Dabei werden soziale Ängste als unbewusste Gemeinschaftsleistung bzw. als Folge aktiver Interaktionsprozesse zwischen mehreren Beteiligten verstanden. In der Therapie werden die Patientin oder der Patient und ihre wichtigen Bezugspersonen darin unterstützt, mit einer Veränderung ihrer Beziehungsgestaltung das Erleben sozialer Angst zu mindern oder aufzulösen." - Dr. Wilhelm Rotthaus

Autoren

Jochen Schweitzer

Jochen Schweitzer, Prof. Dr. rer. soc., Dipl.-Psych.; Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg; Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Schwerpunkte: Kreative Therapiemethoden, Dialog mit anderen Therapieschulen, Familientherapie in Jugendhilfe, Psychiatrie und Psychosomatik, Organisationsentwicklung im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen.

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Christina Hunger-Schoppe

Christina Hunger-Schoppe, Dr. phil., Dipl-Psych.; Psychologische Psychotherapeutin, Studium der Psychologie (Dipl.Psych.) und Psychologic and Psychiatric Anthropology (M.Sc.), binationale Promotion (Co-Tutelle) im Bereich interkulturelle klinische Psychologie und Religionswissenschaften (Universität Heidelberg, Pontificia Universidad Católica de Chile), systemische Therapeutin (SG, DGSF) und Lehrtherapeutin für Systemische Therapie (SG). Seit 2010 akademische Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Heidelberg, Konzeption und Leitung verschiedener Wirksamkeitsstudien in der Psychotherapieforschung, Entwicklung von Messinstrumenten zur Erfassung von Veränderungen in sozialen Systemen, Studien zu „psycho-somatischen“ sowie „sozio-kulturellen“ Fragestellungen. Psychologisch-psychotherapeutische Tätigkeiten in der Klinik für Allgemeine Psychiatrie und am Institut für Medizinische Psychologie. Arbeitsschwerpunkte: Systemische Psychotherapie (Einzel- und Mehrpersonensettings), Verhaltenstherapie, Paar- sowie Familientherapie und Supervision.

Rebecca Hilzinger

Rebecca Hilzinger, Studium der Pädagogik; Doktorandin im Promotionsfach Psychologie; Systemische Therapeutin und Beraterin (SG); praktische Tätigkeit in Familientherapie, Systemischer Beratung in Hochschulen, Industrie und Verwaltung; Lehrbeauftragte in der Hochschullehre. Arbeitsschwerpunkte: Systemische Therapie, bes. Aufsuchende Familientherapie; Systemische Beratung im Gesundheits- und Forschungswesen und in der Industrie, bes. Gesundheitsförderung und professionsbezogene Beratung; Psychotherapie-, Beratungs- und Professionalisierungsforschung; Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten.

Hans Lieb

Hans Lieb, Dr. phil., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut; Ausbildung in Verhaltenstherapie, NLP, Gesprächspsychotherapie, Systemtherapie. Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in Systemischer Therapie (IFW, A&E und SG) und Verhaltenstherapie (IFKV Bad Dürkheim), Gesprächspsychotherapie, NLP. Psychotherapeut ECP. Langjährige Tätigkeiten in Sucht- und psychosomatischen Kliniken, zuletzt als leitender Psychologe. Praxis in Edenkoben (Rheinland-Pfalz) für Psychotherapie, Paar- und Familientherapie, Supervision (Ausbildung/Einzel/Gruppen/Team). Publikationsschwerpunkte: Ausbildungskonzepte für die Psychotherapie; Bibliotherapie Psychosomatik; Therapieschulenbegegnung; Menschenbilder der Psychotherapieschulen.

Für das Buch zur Verfügung gestelltes Zusatzmaterial.

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