engl. body, franz. corps m, von lat. corpus = »Leib«. Die Schwierigkeit, die zu Beginn namhaft gemacht werden muss, ist, dass »Körper« kein systemtheoretischer (→ System) Begriff ist. Er ist es so wenig wie »Hund«, »Katze«, »Maus«, wie »Mann« und »Frau«, wie »Kaufhaus«, »Pfefferminz« und »Sonnenschirm«. Das heißt nicht, dass der Körper keine Bedeutung hätte, sondern nur, dass er als »Weltgegebenheit« seine Imposanz von Moment zu Moment bestätigt: als lebende, vor allem aber perzeptionsfähige Einheit, die die Bedingung der Möglichkeit sinnförmig (→ Sinn) operierender Systeme darstellt – ohne Körper kein Sinn, weder psychisch noch sozial. Wenn man so formuliert, wird angedeutet, dass die Referenz auf den Körper in der Systemtheorie die Referenz auf einen »Gegenstand« ist, ein Fall der Anwendung von Theorie auf ein klärungsbedürftiges Phänomen. Es geht im Weiteren also um eine Theorie des Körpers.
Allerdings: Psychische (→ Psyche) und → Sozialsysteme erzeugen ihre Welt im Universalmedium